
Entwuerfe der Fenster "Wort" und "Sakrament"
Dank zahlreicher Einzelspenden (u.a. durch die Versicherung “Bruderhilfe – Familienfürsorge – Pax”) und des Benefizkonzertes des “Klangforum Heidelberg” im Dezember konnte das vorletzte Schreiterfenster (“Sakrament”) finanziert werden. Herzlichen Dank für alle Unterstützung!
Es fehlt jetzt nur noch das letzte Fenster (“Wort”), um den gesamten Zyklus zu komplettieren. Bitte helfen Sie mit!
Ansprechpartner ist Prof. Dr. Helmut Schwier.
Die Fenster wurden und werden ausschließlich aus Spenden finanziert. Sie können mit jedem Beitrag Ihrer Wahl zur Realisierung dieses schönen und lohnenden Projekts beitragen. Wenn Sie bei ihrer Überweisung Namen und Adresse angeben, erhalten Sie umgehend eine Spendenbescheinigung.
Spendenkonto:
Ev. Pfarramt Peterskirche Heidelberg
Sparkasse Heidelberg (BLZ 672 500 20)
Konto 1314335
Verwendungszweck: Schreiterfenster

Im Sommersemester 2011 haben die Mitglieder der Theologischen Fakultät anlässlich des 625-jährigen Jubiläums der Universität Heidelberg in der Universitätskirche wie in weiteren evangelischen und katholischen Kirchen der Stadt Kanzelreden zum Thema “Weisheit” gehalten.
Sie bieten Einblicke in die große Vielfalt biblischer Weisheitstraditionen und reflektieren deren Verankerung in der Gottesrede, deren poetische Umgestaltung in der Rede von der “Frau Weisheit”, deren christologische Konzentration, die Paulus in die Spannung von Torheit und Weisheit einfügt, und praktische Lebens- und Glaubensweisheiten. Eingeleitet werden diese Einblicke durch einen kompakten Überblick über Themen, Texte und Kontexte der biblischen und frühchristlichen Weisheitstraditionen und abgeschlossen durch Seitenblicke auf zwei andere religiöse Überlieferungen, die ägyptische und die buddhistische, die hier exemplarisch sind und gleichzeitig auf Verbindungen wie Unterschiede zwischen Religionen aufmerksam machen.
Autorinnen und Autoren sind Jan Assmann, Jochen Cornelius-Bundschuh, Johannes Ehmann, Johannes Eurich, Jan Christian Gertz, Wilfried Härle, Wolfgang Huber, Benita Joswig, Christoph Koch, Peter Lampe, Fritz Lienhard, Winrich Löhr, Axel Michaels, Jörg Neijenhuis, Manfred Oeming, Michael Plathow, Adolf Martin Ritter, Helmut Schwier, Heike Springhart, Christoph Strohm, Klaus Tanner, Gerd Theißen, Hans-Georg Ulrichs, Michael Welker und Robert Zollitsch.
Helmut Schwier (Hg.): Zwischen Torheit und Weisheit, Impulse aus der Heidelberger Universitätskirche Bd.2, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2011. ISBN 978-3-8253-5958-4
Das Kapitel der Peterskirche wird alle zwei Jahre neu gewählt. Neben drei geborenen Mitgliedern (Universitätsprediger, Studierendenpfarrer, Vertreter der ESG) setzt es sich aus drei Gruppen zusammen:
Gruppe A: zwei TheologieprofessorInnen,
Gruppe B: vier studentische Gemeindeglieder, die verschiedenen Fakultäten angehören sollen,
Gruppe C: vier nichtstudentische Gemeindeglieder, die nicht dem Lehrkörper der Theologischen Fakultät angehören, darunter mindestens ein Professor.
Gewählt wurden:
Gruppe A: Prof. Dr. Matthias Konradt, Prof. Dr. Christoph Strohm
Gruppe B: Fabrice Ngambele Pamen, Miriam Pönnighaus, Hanna Reichel, Sarah Schroeder
Gruppe C: Prof. Dr. Jürgen Miethke, Stefanie Mortensen, Dr. Gabriele Soyka, Karoline Thomas
Nach Ablauf der Widerspruchsfrist (5.2.12) ist die Wahl gültig. Das neue Kapitel wird im Universitätsgottesdienst am 6. Mai 2012 in sein Amt eingeführt.

Das Gedenkbuch zur Universitätsgeschichte, das auch in der Universitätskapelle als künstlerisch gestaltetes Unikat ausliegt, ist ergänzt um einige Portraitaufnahmen im Buchhandel erschienen.
Die Heidelberger Peterskirche ist als Universitätskirche von Beginn an mit dem Geschick der Universität Heidelberg verbunden. In ihr wurden Marsilius von Inghen (gest. 1396), Gründungsrektor der Ruperto Carola, und zahlreiche Angehörige der Universität begraben. Erinnerungen an sie werden möglich durch die dort erhaltenen Epitaphien und Inschriften. In der südlichen Seitenkapelle, der Universitätskapelle, erinnern die dortigen Gedenktafeln sichtbar an Männer und Frauen, Professoren und Studierende. Aber wie viele Menschen aus dem Umfeld der Universität gibt es, an die nichts mehr erinnert?
Die Evangelische Universitätsgemeinde Heidelberg möchte einen Beitrag leisten, wenigstens einige Namen und Lebensschicksale von Menschen in Erinnerung zu rufen und bekannt zu machen, die mit der Universitätsgeschichte eng verbunden sind. Daher wurde auf ihre Veranlassung ein Gedenkbuch erstellt, das nun gedruckt vorliegt und in der Universitätskapelle zugänglich ist. Zusammen mit den dortigen drei Glasfenstern von Johannes Schreiter dient es der Erinnerung an die Geschichte der Universität, an Begegnungen, Vertreibungen und Kriege.
Helmut Schwier (Hg. i.A. der Evangelischen Universitätsgemeinde Heidelberg): Begegnungen, Vertreibungen, Kriege. Gedenkbuch zur Geschichte der Universität Heidelberg, Universitätsverlag Winter: Heidelberg 2011. ISBN 978-3-8253-5906-5
Ökumenischer Festgottesdienst zur Jubiläumswoche
Wolfgang Huber und Robert Zollitsch wirkten bei Gottesdienst zum 625-jährigen Bestehen der Universität Heidelberg mit
Zu einem Ökumenischen Festgottesdienst in der Universitätskirche lud die Ruperto Carola am 26. Juni 2011 anlässlich der Festwoche zu ihrem 625-jährigen Bestehen ein.

Blick ins Kirchenschiff (Festgottesdienst am 26.6.11)
In der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche predigte der ehemalige Bischof der Evangelischen Kirche von Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Prof. Dr. Wolfgang Huber, der zugleich Honorarprofessor der hiesigen Theologischen Fakultät ist. Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, hielt eine Ansprache über Vernunft und Weisheit. Die Liturgie feierten Universitätsprediger Prof. Dr. Helmut Schwier, zahlreiche Vertreter aus weiteren Kirchen und Konfessionen sowie Studierende unterschiedlicher Fächer und Nationalitäten, die den Gottesdienst vorbereitet hatten. Besonders eindrücklich war das Glaubensbekenntnis, das Studierende in ihrer jeweiligen Muttersprache vortrugen (bulgarisch, koptisch, arabisch, französisch, englisch, japanisch), während der Beginn in lateinischer Sprache an die Gründungszeit der Universität erinnerte.

Buergermeister Gerner, Bischof Huber, Erzbischof Zollitsch, Rektor Eitel
Die musikalische Gestaltung lag in Händen der Heidelberger Hochschule für Kirchenmusik: die Heidelberger Kantorei, der Badische Kammerchor, das Orchester l’arpa festante und Solisten spielten unter der Leitung von Prof. Bernd Stegmann. Es erklang ein Satz aus J. S. Bachs Brandenburgischen Konzert Nr.2 und die klangprächtige, grandios musizierte Gloria-Kantate (BWV 191). Prof. Dr. Gerhard Luchterhandt übernahm den Orgelpart.

Chor und Orchester auf der Empore (Festgottesdienst am 26.6.11)
Die Predigt von Bischof Huber und die Ansprache von Erzbischof Zollitsch finden Sie hier!
Die Liturgie finden Sie hier!
Und hier eine kleine Videosequenz!
Dank zahlreicher Einzelspenden und mit Hilfe einer größeren Spende seitens der Stiftung “Kirchliches Bauen” und der Versicherung “ecclesia” konnte das nächste Schreiterfenster, das Tauffenster, pünktlich zur Festwoche des Universitätsjubiläums realisiert werden. Damit ist der Zyklus der Schreiterfenster fast komplett.

Tauffenster (Foto Alex)
Im Rahmen der Unimeile gab es bereits am 25. Juni mehrere Führungen mit Erläuterungen des gesamten Fensterzyklus. In einem festlichen Taufgottesdienst am 10. Juli 2011 wurde das neue Fenster offiziell vorgestellt und eingeweiht.
Die Predigt mit Deutungen zum Tauffenster finden Sie hier!
Jetzt fehlen nur noch die beiden kleinen romanischen Fenster “Wort” und “Sakrament”. Bitte helfen Sie mit, den Zyklus zum Abschluss zu bringen!

Entwürfe der Fenster "Wort" und "Sakrament" (Peterskirche)
Die Fenster werden ausschließlich aus Spenden finanziert. Sie können mit jedem Beitrag Ihrer Wahl zur Realisierung dieses schönen und lohnenden Projekts beitragen. Wenn Sie bei ihrer Überweisung Namen und Adresse angeben, erhalten Sie umgehend eine Spendenbescheinigung.
Ansprechpartner ist Universitätsprediger Prof. Dr. Helmut Schwier.
Spendenkonto:
Ev. Pfarramt Peterskirche Heidelberg
Sparkasse Heidelberg (BLZ 672 500 20)
Konto 1314335
Verwendungszweck: “Schreiter-Fenster”
Im Rahmen des Universitätsjubiläums laden die Astronomen der Heidelberger Universität zu “astronomischen Mittagspausen” ein. Unter dem Motto “Uni(versum) für alle” halten sie Vorträge zu einfachen Fragen der Astronomie: Gibt es eine zweite Erde? Wie groß ist das Weltall? Was ist eigentlich die Milchstraße? Was sind Sternschnuppen und warum gibt es im August so viele? Gibt es Leben auf dem Mars? Wieso haben Kometen einen Schweif?
Die insgesamt rund 70 Vorträge sind leicht verständlich, dauern 15 Minuten und werden durch Bilder illustriert. Nach den Vorträgen besteht Gelegenheit zu Nachfragen und Diskussionen.
Die Vorträge sind vom 11. April bis 22. Juli 2011, jeweils montags bis freitags (außer an Feiertagen), 12.30-13.00h, in der Peterskirche.
Die Vorträge sind inzwischen auch bei YouTube zu sehen!

Weitere Informationen finden Sie hier!
Der Predigtband “Schöpfung” enthält die Predigten der Heidelberger Universitätsgottesdienste des Sommersemesters 2010. Sie eröffnen vielfältige Zugänge und akzentuieren biblische, historische und gegenwärtige Sichtweisen. Die Predigten stammen von Walter Boes, Jan Christian Gertz, Franziska Gnändinger, Wilfried Härle, Albrecht Herrmann, Wolfgang Huber, Matthias Konradt, Risto Saarinen, Helmut Schwier, Christoph Strohm, Klaus Tanner, Hans-Georg Ulrichs und Michael Welker.
Darüber hinaus bietet das Buch weitere Reflexionen zu Natur und Schöpfung durch einen bisher unveröffentlichten Text aus dem Jahr 1925 des später berühmten Heidelberger Alttestamentlers und Predigers Gerhard von Rad sowie einen Aufsatz zu Fragen von Kosmologie und Theologie des Physikers und Theologen John C. Polkinghorne aus Cambridge.
Helmut Schwier / Michael Welker (Hg.), Schöpfung: glauben – loben – handeln. Predigten und Reflexionen zu Natur und Schöpfung, Impulse aus der Heidelberger Universitätskirche Bd. 1, Universitätsverlag Winter: Heidelberg 2010. ISBN 978-3-8253-5836-5
Weitere Angaben finden Sie hier.