Bist du sicher, Martinus?“ — Die „ungehaltene Rede“ Katharina von Boras nach Christine Brückner

Bist Du sicher, Martinus?

Das Bild Katharina von Boras wurde vor allem durch Martin Luther geprägt. Das war sym­pto­ma­tisch für die Wahrnehmung von Frauen als his­to­ri­sche Persönlichkeiten. In einem Klassiker der Frauenliteratur hat Christine Brückner Frauen aus der Geschichte das Wort gegeben, dar­un­ter auch der Frau des Reformators, um nach­träg­lich für Gerechtigkeit zu sorgen. In unter­schied­li­chen Szenen richtet Katharina das Wort an ihren so bedeu­ten­den Mann und stellt ihm ihre Sichtweise auf das Leben und den Glauben dar. Der über dreißig Jahre alte Text, erschie­nen zum letzten großen Lutherjubiläum, ver­mit­telt auch heute noch Geist und Witz.

Ein Beitrag des Theaters Heidelberg zum Reformationsjubiläum 2017.
Eine Kooperation von Theater und Orchester Heidelberg und Universitätsgemeinde, Peterskirche.

Premiere: 7. April, 20h

Weitere Aufführungen: 12., 21., 22. April, 5., 9., 10., 14. Mai, jeweils 20h

Weitere Informationen finden Sie hier!

Und hier zur Besprechung der Premiere in der RNZ!

 

Neues Buch mit den Predigten zur reformatorischen Theologie erschienen

In der Predigtreihe des Sommersemesters 2016 wurde zu Hauptfragen refor­ma­to­ri­scher Theologie gepre­digt. Diese Predigten sowie eine his­to­ri­sche Einführung zu Reformation und Reformationsjubiläum und eine systematisch-theologische Reflexion zum Glaubensbegriff bei Luther sind nun in dem Mitte Januar 2017 erschie­nen Buch: „… wo das Evangelium gelehrt und gepre­digt wird. Predigten in refor­ma­to­ri­scher Verantwortung“ gesammelt.

Das Buch ist bereits der 5. Band der Reihe „Impulse aus der Heidelberger Universitätskirche“.

Nähere Informtionen finden Sie hier!

Information zu diesem Buch als eBook finden Sie hier!

 

Reformationsjubiläum ökumenisch? Peterskirchendialog am 27. Oktober 2016

„Getrennte Wege, gemein­same Schritte — das Reformationsjubiläum öku­me­nisch feiern?“

9. Peterskirchendialog am Donnerstag, 27. Oktober 2016

 

Beim Peterskirchendialog am 27.10.16: Generalsekretär Tveit, Prof. Rahner, Landesbischof Cornelius-Bundschuh, Moderator Bauerochse

Beim Peterskirchendialog am 27.10.16: Generalsekretär Tveit, Prof. Rahner, Landesbischof Cornelius-Bundschuh, Moderator Bauerochse

Zu Beginn des Reformationsjubiläums fragten wir: Kann dieses Jubiläum heute öku­me­nisch gefei­ert werden oder spielen immer noch kon­fes­sio­nelle Abgrenzungen und Profilierungen auf Kosten anderer eine Rolle?

Peterskirchendialog am 27.10.16

Peterskirchendialog am 27.10.16

Zur öku­me­ni­schen Frage gehört dabei nicht nur der evangelisch-katholische Dialog, sondern auch die welt­weite Christenheit, in der noch einmal andere Herausforderungen als in Deutschland bestehen.

Darüber dis­ku­tier­ten der Generalsekretär des Öku­me­ni­schen Rates der Kirchen, Olav Fykse Tveit, der Landesbischof der Ev. Kirche in Baden, Jochen Cornelius-Bundschuh und die katho­li­sche Theologieprofessorin Johanna Rahner. Moderator war Lothar Bauerochse. Dr. Tveit hob in seinem Grundsatzreferat die Notwendigkeit der gegen­sei­tige Rechenschaftsgabe der Kirchen hervor und inter­pre­tierte Luthers Ablassthesen samt ihrer Bußforderung als kon­struk­tive Elemente im gegen­wär­ti­gen öku­me­ni­schen Prozess (hier die Rede im Wortlaut!). Prof. Johanna Rahner zeigte, wie sich durch die Reformation auch die Katholische Kirche zum Besseren ent­wi­ckelt habe und hob beson­ders das 2. Vatikanische Konzil hervor. Landesbischof Cornelius-Bundschuh betonte die gute öku­me­ni­sche Partnerschaft der vier großen Kirchen in Baden-Württemberg.

Reformationsjubiläum ökumenisch? Prof. Johanna Rahner und Dr. Olav Fykse Tveit (ÖRK)

Reformationsjubiläum öku­me­nisch? Prof. Johanna Rahner und Dr. Olav Fykse Tveit (ÖRK)

Die Beteiligung des Publikums erfolgte auch Fragen an das Podium und die Fortsetzung des Gesprächs beim Empfang.

Olav Fykse Tveit (Generalsekretär des ÖRK) im Dialog mit Studierenden

Olav Fykse Tveit (Generalsekretär des ÖRK) im Dialog mit Studierenden

Weitere Informationen finden Sie hier!

 

Gottesdienst und Gemeindefest zum 820. Kirchweihjubiläum am 26. Juni

Am Sonntag, 26. Juni, war das 820. Kirchweihjubiläum der Peterskirche. Gefeiert wurde um 10 Uhr ein Kantatengottesdienst (par­al­lel Kindergottesdienst), anschlie­ßend war  Gemeindefest rund um die Luthereiche mit Musik, Kinderprogramm, Strandbar und viel Geselligkeit bei Sonnenschein, lecke­ren Speisen und Getränken…

Bachkantate im Gottesdienst zum 820. Kirchweihjubiläum am 26. Juni 2016

Bachkantate im Gottesdienst zum 820. Kirchweihjubiläum am 26. Juni 2016

Spiel und Spaß

Spiel und Spaß

Entspannung pur: die Strandbar

Entspannung pur: die Strandbar

 

Klein, aber fein: der ESG-Bläserkreis

Klein, aber fein: der ESG-Bläserkreis

 

 

Ursinus-Stiftung unterstützt die Universitätsgemeinde

Zacharias Ursinus

Zacharias Ursinus

Zacharias Ursinus (1534–1584) schrieb vor mehr als 450 Jahren als Hauptverfasser den Heidelberger Katechismus (1563). Seine Texte waren für viele Menschen innere Leitsätze und Trost. Er ver­mit­telte zwi­schen theo­lo­gi­schen Positionen, musste aber auch Heidelberg ver­las­sen, weil er zu seinen theo­lo­gi­schen Über­zeu­gun­gen stand. Er wollte mit Vernunft die bib­li­sche Botschaft zur Sprache bringen.

Ursinusstiftung

Die 2012 gegrün­dete, als gemein­nüt­zig und för­de­rungs­wür­dig aner­kannte Ursinus-Stiftung unter­stützt die Universitätsgemeinde an der Peterskirche in ihren Aktivitäten. Dazu gehören neben den regel­mä­ßi­gen Gottesdiensten Kantatengottesdienste, musi­ka­li­sche Akzente, Ausstellungen, die „Peterskirchen-Dialoge“ und das „Projekt offene Peterskirche“, durch das die Kirche von April bis Oktober geöff­net sein kann. Ein Schwerpunkt ist die kirch­li­che Sozialarbeit. Die Universitätsgemeinde finan­ziert ein öku­me­ni­sches Stipendium; der auch von ihr gespeiste Härtefonds der Evangelischen StudierendenGemeinde (ESG) ermög­licht unbü­ro­kra­ti­sche Hilfe für in Not gera­tene Studierende unbe­se­hen von Nation und Religion.

Anders als Orts– und Personalgemeinden verfügt die Universitätsgemeinde über keinen Etat aus Kirchensteuermitteln. Für die Erhaltung des Gebäudes und die Durchführung der Hauptgottesdienste ist durch die Evangelische Stiftung Pflege Schönau, durch die Evangelische Landeskirche in Baden und durch Einnahmen aus Vermietungen gesorgt. Alle Aktivitäten darüber hinaus können nur durch beson­dere Zuwendungen finan­ziert werden. Die Ursinus-Stiftung startet mit einem Grundvermögen von € 100.000,- und einer Zustiftung von € 10.000,-. Sie kann Kleinstiftungen auf­neh­men, ist für ihre Arbeit aber darüber hinaus auf Spenden ange­wie­sen, die direkt ver­braucht werden können. Die Stiftung kann Spendenbescheinigungen aus­stel­len und unter­liegt der kirch­li­chen Stiftungsaufsicht.

Der Vorstand wird durch den Universitätsprediger, den Hochschulpfarrer als Mitglieder des Kapitels der Universitätsgemeinde, einen Vertreter der Evangelischen Landeskirche in Baden und einen Vertreter des Predigerkonvents, der zugleich dem Förderverein der Theologischen Fakultät ange­hö­ren soll, gebil­det. Alle Mitglieder des Kapitels haben darüber hinaus bera­tende Stimme. Die Geschäftsführung obliegt dem Hochschulpfarramt.

Dem Vorstand gehören derzeit an:

Prof. Dr. Helmut Schwier, Universitätsprediger

Prof. Dr. Klaus Tanner, Predigerkonvent

OKR Dr. Matthias Kreplin, Ev. Landeskirche in Baden

Dr. Hans-Georg Ulrichs, Hochschulpfarrer

 

Kontoverbindung (Spendenkonto): 

Ursinus-Stiftung Heidelberg

BW-Bank

IBAN: DE87 6005 0101 0001 1130 20

 

Weitere Informationen finden Sie hier!

Peterskirche bei youtube — Carsten Klomp spielt Bach

KMD Prof. Carsten Klomp

KMD Prof. Carsten Klomp

Bei youtube gibt es ein erstes Video aus der Peterskirche: Carsten Klomp spielt seine Bearbeitung für Orgel von J. S. Bachs Goldbergvariationen…

Hier geht’s zum Video!

Die Aufnahme ist ver­bun­den mit einem Spendenaufruf für die Restaurierung der Emporenorgel der Peterskirche. Wir sind dankbar für jede Unterstützung:

Peterskirche Heidelberg

IBAN: DE66 6725 0020 0001 3143 35

BIC: SOLADESHDB

Verwendungszweck: Orgel-Restaurierung

 

Kindergottesdienste im Wintersemester 2016/17

Seit dem Sommersemester 2012 werden wieder regel­mä­ßig Kindergottesdienste gefeiert.

Wir begin­nen um 10 Uhr den Gottesdienst gemein­sam, die Kinder gehen dann mit den MitarbeiterInnen vor der Predigt in die Sakristei und feiern dort mit Singen, Erzählen, Malen, Basteln weiter. Nach der Predigt kommen sie zurück, so dass alle gemein­sam Abendmahl feiern können.

Termine im Wintersemester 2016/17:

23. Oktober (Semestereröffnungsgottesdienst), 6. November, 27. November (1. Advent) und 5. Februar (Semesterschlussgottesdienst).

 

Das Kigo-Team der Peterskirche: Christian Flittner, Simon Gottowik, Laura Graf, Lukas Hille, Jasmin Mannschatz, Janina Schmitt und  Julia Weiss.

 

 

 

Neue Bücher aus der Peterskirche

Bücher spielen nicht nur in der Universität, sondern auch in der Universitätskirche eine beson­dere Rolle. Immer wieder werden Bücher aus der Peterskirche (z.B. Predigtbände) oder über die Peterskirche (z.B. über die Schreiterfenster) ver­öf­fent­licht. Auch das Gedenkbuch der Universität ver­dankt sich einer Initiative von Wissenschaftlern, die zur Universitätsgemeinde gehören.
Nachfolgend finden Sie eine Zusammenstellung der ver­schie­de­nen Buchveröffentlichungen:

383_08184_148208_xl

Gerd Theißen gehört zu den regel­mä­ßi­gen Predigern in der Peterskirche, sowohl in den Universitätsgottesdiensten als auch in den Mittwochmorgengottesdiensten. Seine Predigten aus den letzten Jahren — ins­ge­samt sind es 23 — hat er in dem gerade erschie­ne­nen Buch „Transparente Erfahrung“ ver­öf­fent­licht. Neben den Predigten finden sich in dem Buch medi­ta­tive Texte zu Schöpfung und Natur, zur Religion im Gegenüber zu Musik, Kunst und Dichtung, zur Deutung des Todes Jesu und zum Verhältnis von Glaube und Mystik.

Das Buch ist der Kirchenmusik in der Peterskirche gewid­met und in memo­riam Renate Sundermeier.

 

Im November 2013 erschien die Festschrift zum 80. Geburtstag von Prof. Adolf Martin Ritter. Aus dem Kreis des Mittwochmorgengottesdienstes wurden die dort im WS 2012/13 gehal­te­nen Predigten, die die ein­zel­nen Bestandteile der Liturgie bib­lisch fun­diert und his­to­risch infor­miert aus­le­gen, zusam­men­ge­fügt und dem ver­ehr­ten Jubilar, der den Frühgottesdienst seit vielen Jahren beglei­tet, zugeeignet.

6268-3 Ums. Habicht_20.9

Tobias Habicht / Stefan Karcher / Hanna Reichel (Hg.): „… zu schauen die schönen Gottesdienste des Herrn“. Eine homi­le­ti­sche Festschrift zu Adolf Martin Ritters 80. Geburtstag, Impulse aus der Heidelberger Universitätskirche Bd. 4, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2013. ISBN 978–3-8253–6268-3

Autorinnen und Autoren sind: Christian Brost, Kristina Fiedler, Annette Gerlach, Ulrich Göppel, Ulrike Glatz, Tobias Habicht, Ekkehard Heicke, Stefan Karcher, Wolfram Kinzig, Ann-Kathrin Knittel, Christoph Koch, Fritz Lienhard, Martin Mautner, Paul Philippi, Michael Plathow, Helge Pönnighaus, Miriam Pönnighaus, Hanna Reichel, Renate Ritter, Meike Röhrig, Friederike Schücking-Jungblut, Helmut Schwier, Anna-Maria Semper, Carolin Stalter, Theo Sundermeier, Gerd Theißen, Karoline Thomas, Hans-Georg Ulrichs, Joachim Vette und Livius Ziethe.

 

7979_121
2013 erschien der Abschlussband zum gesam­ten Zyklus der Schreiterfenster in der Peterskirche! Neben der Bau– und Kunstgeschichte des Gebäudes finden sich ein kunst­his­to­ri­scher Über­blick über das Oeuvre Johannes Schreiters und theo­lo­gi­sche wie lyri­sche Erkundungen und Annäherungen an die ein­zel­nen Fenster und Motive, dazu zahl­rei­che farbige Abbildungen. Autorin und Autoren sind: Anneliese Seeliger-Zeiss, Hans Gercke, Johannes Schreiter, Helmut Schwier, Theo Sundermeier, Gerd Theißen, Hans-Georg Ulrichs und Thomas Weiß.

untitled

Nötig zu wissen“ — unter diesem Titel erschie­nen die Auslegungen zum Heidelberger Katechismus. Im Mittelpunkt stehen die Predigten der Universitätsgottesdienste des Sommersemesters 2012, ergänzt um eine his­to­ri­sche Einführung von Christoph Strohm und um reli­gi­ons­päd­ago­gi­sche Anmerkungen von Ingrid Schoberth. Weitere Autorinnen und Autoren sind: Jochen Cornelius-Bundschuh, Johannes Ehmann, Ulrich Fischer, Jan Christian Gertz, Matthias Konradt, Peter Lampe, Winrich Löhr, Friederike Nüssel, Manfred Oeming, Christian Schad, Helmut Schwier, Heike Springhart, Klaus Tanner, Gerd Theißen, Hans-Georg Ulrichs und Michael Welker.

Helmut Schwier / Hans Georg Ulrichs (Hg.): Nötig zu wissen. Heidelberger Beiträge zum Heidelberger Katechismus, Impulse aus der Heidelberger Universitätskirche Bd.3, Universitätsverlag Winter: Heidelberg 2012.

 

 

Im Sommersemester 2011 haben die Mitglieder der Theologischen Fakultät anläss­lich des 625-jährigen Jubiläums der Universität Heidelberg in der Universitätskirche wie in wei­te­ren evan­ge­li­schen und katho­li­schen Kirchen der Stadt Kanzelreden zum Thema „Weisheit“ gehalten.

Sie bieten Einblicke in die große Vielfalt bib­li­scher Weisheitstraditionen und reflek­tie­ren deren Verankerung in der Gottesrede, deren poe­ti­sche Umgestaltung in der Rede von der „Frau Weisheit“, deren chris­to­lo­gi­sche Konzentration, die Paulus in die Spannung von Torheit und Weisheit einfügt, und prak­ti­sche Lebens– und Glaubensweisheiten. Eingeleitet werden diese Einblicke durch einen kom­pak­ten Über­blick über Themen, Texte und Kontexte der bib­li­schen und früh­christ­li­chen Weisheitstraditionen und abge­schlos­sen durch Seitenblicke auf zwei andere reli­giöse Über­lie­fe­run­gen, die ägyp­ti­sche und die bud­dhis­ti­sche, die hier exem­pla­risch sind und gleich­zei­tig auf Verbindungen wie Unterschiede zwi­schen Religionen auf­merk­sam machen.

Autorinnen und Autoren sind Jan Assmann, Jochen Cornelius-Bundschuh, Johannes Ehmann, Johannes Eurich, Jan Christian Gertz, Wilfried Härle, Wolfgang Huber, Benita Joswig, Christoph Koch, Peter Lampe, Fritz Lienhard, Winrich Löhr, Axel Michaels, Jörg Neijenhuis, Manfred Oeming, Michael Plathow, Adolf Martin Ritter, Helmut Schwier, Heike Springhart, Christoph Strohm, Klaus Tanner, Gerd Theißen, Hans-Georg Ulrichs, Michael Welker und Robert Zollitsch.

Helmut Schwier (Hg.): Zwischen Torheit und Weisheit, Impulse aus der Heidelberger Universitätskirche Bd.2, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2011. ISBN 978–3-8253–5958-4

 

 

Das Gedenkbuch zur Universitätsgeschichte, das auch in der Universitätskapelle als künst­le­risch gestal­te­tes Unikat aus­liegt, ist ergänzt um einige Portraitaufnahmen im Buchhandel erschienen.

Die Heidelberger Peterskirche ist als Universitätskirche von Beginn an mit dem Geschick der Universität Heidelberg ver­bun­den. In ihr wurden Marsilius von Inghen (gest. 1396), Gründungsrektor der Ruperto Carola, und zahl­rei­che Angehörige der Universität begra­ben. Erinnerungen an sie werden möglich durch die dort erhal­te­nen Epitaphien und Inschriften. In der süd­li­chen Seitenkapelle, der Universitätskapelle, erin­nern die dor­ti­gen Gedenktafeln sicht­bar an Männer und Frauen, Professoren und Studierende. Aber wie viele Menschen aus dem Umfeld der Universität gibt es, an die nichts mehr erinnert?

Die Evangelische Universitätsgemeinde Heidelberg möchte einen Beitrag leisten, wenigs­tens einige Namen und Lebensschicksale von Menschen in Erinnerung zu rufen und bekannt zu machen, die mit der Universitätsgeschichte eng ver­bun­den sind. Daher wurde auf ihre Veranlassung ein Gedenkbuch erstellt, das nun gedruckt vor­liegt und in der Universitätskapelle zugäng­lich ist. Zusammen mit den dor­ti­gen drei Glasfenstern von Johannes Schreiter dient es der Erinnerung an die Geschichte der Universität, an Begegnungen, Vertreibungen und Kriege.

Helmut Schwier (Hg. i.A. der Evangelischen Universitätsgemeinde Heidelberg): Begegnungen, Vertreibungen, Kriege. Gedenkbuch zur Geschichte der Universität Heidelberg, Universitätsverlag Winter: Heidelberg 2011.  ISBN 978–3-8253–5906-5

 

 

 

Der Predigtband „Schöpfung“ enthält die Predigten der Heidelberger Universitätsgottesdienste des Sommersemesters 2010. Sie eröff­nen viel­fäl­tige Zugänge und akzen­tu­ie­ren bib­li­sche, his­to­ri­sche und gegen­wär­tige Sichtweisen. Die Predigten stammen von Walter Boes, Jan Christian Gertz, Franziska Gnändinger, Wilfried Härle, Albrecht Herrmann, Wolfgang Huber, Matthias Konradt, Risto Saarinen, Helmut Schwier, Christoph Strohm, Klaus Tanner, Hans-Georg Ulrichs und Michael Welker.

Darüber hinaus bietet das Buch weitere Reflexionen zu Natur und Schöpfung durch einen bisher unver­öf­fent­lich­ten Text aus dem Jahr 1925 des später berühm­ten Heidelberger Alttestamentlers und Predigers Gerhard von Rad sowie einen Aufsatz zu Fragen von Kosmologie und Theologie des Physikers und Theologen John C. Polkinghorne aus Cambridge.

Helmut Schwier / Michael Welker (Hg.), Schöpfung: glauben — loben — handeln. Predigten und Reflexionen zu Natur und Schöpfung, Impulse aus der Heidelberger Universitätskirche Bd. 1, Universitätsverlag Winter: Heidelberg 2010. ISBN 978–3-8253–5836-5

Weitere Angaben finden Sie hier.

 


Seitenbearbeiter: E-Mail