Nachruf Dr. Anneliese Seeliger-Zeiss

Dr. Anneliese Seeliger-Zeiss, geb. am 5. März 1936, ver­starb nach einem reich erfüll­ten Leben am 11. Juli 2017. Sie wurde am 20. Juli auf dem Köpfelfriedhof in Heidelberg-Ziegelhausen zur Ruhe geleitet.

Für die Universitätsgemeinde sprach Universitätsprediger Prof. Dr. Helmut Schwier im Gottesdienst einen Nachruf und wür­digte das viel­fäl­tige Wirken der Verstorbenen für die Peterskirche. Diesen Nachruf doku­men­tie­ren wir im Folgenden:

Dr. Anneliese Seeliger-Zeiss beim Treffen der „Offenen Peterskirche“

Nachruf Dr. Anneliese Seeliger-Zeiss

(20. Juli 2017)

 

Sehr ver­ehr­ter, lieber Herr Dr. Seeliger, liebe Trauerfamilie und Angehörige, liebe Trauergemeinde,

im Namen der Ev. Universitätsgemeinde an der Peterskirche spreche ich Ihnen unser herz­li­ches und tief emp­fun­de­nes Beileid aus. Wir trauern mit Ihnen gemein­sam. Und wir sind dankbar für das weit gestreckte und viel­fäl­tige Wirken von Frau Seeliger-Zeiss in der Universitätskirche.

Ich hörte, dass sie vor vielen Jahren auch Mitglied des Kapitels war. Vor allem aber ist sie mit der Erhaltung der Kunstwerke und der Öffnung der Kirche blei­bend verbunden.

Ich erin­nere mich noch gut an die ersten Begegnungen, als ich 2003 das Amt des Universitätspredigers über­nahm und wir ein Jahr später mit der großen Innenrenovierung der Peterskirche began­nen, die über ein Jahr dauerte. Ich traf eine Spezialistin für die Geschichte der Peterskirche. Sie hatte den Kirchenführer der alten Kirche ver­fasst, war in allen Einzelheiten der Bau– und Kunstgeschichte bewan­dert. Selbstverständlich schrieb sie auch den neuen Kirchenführer und erschloss dadurch vielen Menschen erste Zugänge zu den neuen Schreiterfenstern und den neuen Prinzipalstücken.

Ich traf in Frau Seeliger-Zeiss aber vor allem eine Spezialistin für die Epitaphien und Inschriften. Letztere hatte sie wis­sen­schaft­lich im Rahmen der Akademie ediert und sie setzte sich mit glei­cher Akribie für deren Erschließung für Gemeinde und Besucher ein. Dazu gehörte die über­set­zende Vermittlung der Texte und Botschaften, aber nicht zuletzt auch der hand­greif­li­che Schutz der Epitaphien, die außer­halb der Kirche standen.

Ich verrate sicher keine großen Geheimnisse, wenn ich sage, dass damals die meisten der Gemeindeleitung für eine Reduzierung der Epitaphien votier­ten. Ist es ange­mes­sen, so wurde gefragt, dass in der Universitätskirche so viele Denkmäler des Todes stehen? Frau Seeliger-Zeiss hat uns in der für sie typi­schen und für alle, die sie kannten, glück­li­chen Mischung aus Freundlichkeit, Beharrlichkeit und umfas­sen­der fach­li­cher Expertise über­zeugt, welch einen Schatz wir in den Epitaphien besit­zen. Und am Ende wurden nicht nur keine Epitaphien ent­fernt, sondern im Gegenteil: einige weitere Exponate wurden zusätz­lich im Kircheninnenraum auf­ge­stellt. Und es ist auch klar, wer diese Exponate aus­ge­sucht hat.

Der Vermittlung der Botschaften und Inschriften dient auch die Öffnung der Kirche. Evangelische Kirchen sind ja häufig geschlos­sene Kirchen. Die Peterskirche wurde durch Initiative von Frau Seeliger-Zeiss zu einer offenen Kirche: in den 80er und 90er Jahren zunächst mit unre­gel­mä­ßi­gen Öff­nungs­zei­ten, dann direkt nach der Wiedereröffnung 2005 mit regel­mä­ßi­gen Zeiten. Die Gruppe der Offenen Peterskirche, die dies mit großem ehren­amt­li­chen Engagement ermög­licht, wurde von Frau Seeliger-Zeiss gegrün­det und geprägt – nicht zuletzt dadurch, dass sie ihre his­to­ri­sche und kunst­ge­schicht­li­che Expertise wei­ter­gab, Fortbildungen für Kirchenführer orga­ni­sierte und durch­führte und immer wieder neue Begeisterung weckte für Geschichte und Schätze der Kirchen, nicht nur in Heidelberg.

Zum Schluss möchte ich auf einen blei­bend wich­ti­gen Punkt hin­wei­sen. Wodurch hat eigent­lich Frau Seeliger-Zeiss uns damals bei den Epitaphien über­zeugt? Dadurch, dass sie uns gezeigt hat, dass die Epitaphien nicht Denkmäler des Todes sind, sondern durch die Inschriften kraft­volle, nach­denk­li­che, auf jeden Fall über­zeu­gende Botschaften der Auferstehung. Diese Botschaft ist auch an ihrem Sarg zu bezeu­gen. Mit Ihrem Psalmwort, liebe Trauerfamilie, gespro­chen: „Ich werde nicht sterben, sondern leben und des Herrn Werke ver­kün­di­gen.“ Gottes Worte und Werke haben Bestand, mitten im Leben und darüber hinaus. Das gilt auch für die Verstorbene – oder mit einer Inschrift aus der Peterskirche for­mu­liert: „Hier ruht in Gott, auf eine fröh­li­che Auferstehung wartend.“ Gott gebe ihr seine Ruhe und eine fröh­li­che Auferstehung.

 

(Helmut Schwier, 20.7.2017)

Neuer Videoclip zur ESG und Unigemeinde

Im Eröffnungsgottesdienst des Sommersemesters wurde ein Film zur Arbeit der ESG Heidelberg gedreht. Hier das wun­der­bare Ergebnis…!

Akademisch-musikalische Mittagspausen: Musik und Wort vom 24. April bis 14. Juli

„…ist nichts kreff­ti­ger denn die musica“ (Luther)

Akademisch-musikalische Mittagspausen zum Reformationsjubiläum 2017

Eröffnung der akadem.-musik. Mittagspause am 24.4.17

2017 wird die „Mittagspause“ als akademisch-musikalische Mittagspause began­gen, und zwar vom 24. April bis 14. Juli, jeweils an den Werktagen von 13.00–13.30 Uhr.

In Kooperation zwi­schen der Universität (Theologisches, Musikwissenschaftliches und Germanistisches Seminar u.a.) und der Hochschule für Kirchenmusik werden Wort und Musik, die mit der Reformation in Beziehung stehen, auf­ein­an­der bezogen.

Freuen Sie sich auf anre­gende Kurzvorträge und Musik aus Renaissance, Barock oder Moderne, auf klas­si­sche Orgelmusik wie auf Gospel, Jazz und Pop… Schauen Sie doch mal vorbei…

Verantwortlich: Carsten Klomp (HfK), Helmut Schwier (Theol. Fakultät)

Nähere Informationen finden Sie hier!

 

Ursinus-Stiftung unterstützt die Universitätsgemeinde

Zacharias Ursinus

Zacharias Ursinus

Zacharias Ursinus (1534–1584) schrieb vor mehr als 450 Jahren als Hauptverfasser den Heidelberger Katechismus (1563). Seine Texte waren für viele Menschen innere Leitsätze und Trost. Er ver­mit­telte zwi­schen theo­lo­gi­schen Positionen, musste aber auch Heidelberg ver­las­sen, weil er zu seinen theo­lo­gi­schen Über­zeu­gun­gen stand. Er wollte mit Vernunft die bib­li­sche Botschaft zur Sprache bringen.

Ursinusstiftung

Die 2012 gegrün­dete, als gemein­nüt­zig und för­de­rungs­wür­dig aner­kannte Ursinus-Stiftung unter­stützt die Universitätsgemeinde an der Peterskirche in ihren Aktivitäten. Dazu gehören neben den regel­mä­ßi­gen Gottesdiensten Kantatengottesdienste, musi­ka­li­sche Akzente, Ausstellungen, die „Peterskirchen-Dialoge“ und das „Projekt offene Peterskirche“, durch das die Kirche von April bis Oktober geöff­net sein kann. Ein Schwerpunkt ist die kirch­li­che Sozialarbeit. Die Universitätsgemeinde finan­ziert ein öku­me­ni­sches Stipendium; der auch von ihr gespeiste Härtefonds der Evangelischen StudierendenGemeinde (ESG) ermög­licht unbü­ro­kra­ti­sche Hilfe für in Not gera­tene Studierende unbe­se­hen von Nation und Religion.

Anders als Orts– und Personalgemeinden verfügt die Universitätsgemeinde über keinen Etat aus Kirchensteuermitteln. Für die Erhaltung des Gebäudes und die Durchführung der Hauptgottesdienste ist durch die Evangelische Stiftung Pflege Schönau, durch die Evangelische Landeskirche in Baden und durch Einnahmen aus Vermietungen gesorgt. Alle Aktivitäten darüber hinaus können nur durch beson­dere Zuwendungen finan­ziert werden. Die Ursinus-Stiftung startet mit einem Grundvermögen von € 100.000,- und einer Zustiftung von € 10.000,-. Sie kann Kleinstiftungen auf­neh­men, ist für ihre Arbeit aber darüber hinaus auf Spenden ange­wie­sen, die direkt ver­braucht werden können. Die Stiftung kann Spendenbescheinigungen aus­stel­len und unter­liegt der kirch­li­chen Stiftungsaufsicht.

Der Vorstand wird durch den Universitätsprediger, den Hochschulpfarrer als Mitglieder des Kapitels der Universitätsgemeinde, einen Vertreter der Evangelischen Landeskirche in Baden und einen Vertreter des Predigerkonvents, der zugleich dem Förderverein der Theologischen Fakultät ange­hö­ren soll, gebil­det. Alle Mitglieder des Kapitels haben darüber hinaus bera­tende Stimme. Die Geschäftsführung obliegt dem Hochschulpfarramt.

Dem Vorstand gehören derzeit an:

Prof. Dr. Helmut Schwier, Universitätsprediger

Prof. Dr. Klaus Tanner, Predigerkonvent

OKR Dr. Matthias Kreplin, Ev. Landeskirche in Baden

Dr. Hans-Georg Ulrichs, Hochschulpfarrer

 

Kontoverbindung (Spendenkonto): 

Ursinus-Stiftung Heidelberg

BW-Bank

IBAN: DE87 6005 0101 0001 1130 20

 

Weitere Informationen finden Sie hier!

Kindergottesdienste im Sommersemester 2017

Seit dem Sommersemester 2012 werden wieder regel­mä­ßig Kindergottesdienste gefeiert.

Wir begin­nen um 10 Uhr den Gottesdienst gemein­sam, die Kinder gehen dann mit den MitarbeiterInnen vor der Predigt in die Sakristei und feiern dort mit Singen, Erzählen, Malen, Basteln weiter. Nach der Predigt kommen sie zurück, so dass alle gemein­sam Abendmahl feiern können.

Termine im Sommersemester 2017:

23. April (Semestereröffnungsgottesdienst), 7. Mai, 4. Juni, 25. Juni (Gemeindefest) und 23. Juli (Semesterschlussgottesdienst).

 

Das Kigo-Team der Peterskirche: Christian Flittner, Simon Gottowik, Laura Graf und Janina Schmitt.

 

 

 

Neue Bücher aus der Peterskirche

Bücher spielen nicht nur in der Universität, sondern auch in der Universitätskirche eine beson­dere Rolle. Immer wieder werden Bücher aus der Peterskirche (z.B. Predigtbände) oder über die Peterskirche (z.B. über die Schreiterfenster) ver­öf­fent­licht. Auch das Gedenkbuch der Universität ver­dankt sich einer Initiative von Wissenschaftlern, die zur Universitätsgemeinde gehören.

Nachfolgend finden Sie eine Zusammenstellung der ver­schie­de­nen Buchveröffentlichungen:

In der Predigtreihe des Sommersemesters 2016 wurde zu Hauptfragen refor­ma­to­ri­scher Theologie gepre­digt. Diese Predigten sowie eine his­to­ri­sche Einführung zu Reformation und Reformationsjubiläum und eine systematisch-theologische Reflexion zum Glaubensbegriff bei Luther sind nun in dem Mitte Januar 2017 erschie­nen Buch: „… wo das Evangelium gelehrt und gepre­digt wird. Predigten in refor­ma­to­ri­scher Verantwortung“ gesammelt.

Das Buch ist bereits der 5. Band der Reihe „Impulse aus der Heidelberger Universitätskirche“.

Nähere Informtionen finden Sie hier!

Information zu diesem Buch als eBook finden Sie hier!

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Gerd Theißen gehört zu den regel­mä­ßi­gen Predigern in der Peterskirche, sowohl in den Universitätsgottesdiensten als auch in den Mittwochmorgengottesdiensten. Seine Predigten aus den letzten Jahren — ins­ge­samt sind es 23 — hat er in dem gerade erschie­ne­nen Buch „Transparente Erfahrung“ ver­öf­fent­licht. Neben den Predigten finden sich in dem Buch medi­ta­tive Texte zu Schöpfung und Natur, zur Religion im Gegenüber zu Musik, Kunst und Dichtung, zur Deutung des Todes Jesu und zum Verhältnis von Glaube und Mystik.

Das Buch ist der Kirchenmusik in der Peterskirche gewid­met und in memo­riam Renate Sundermeier.

 

Im November 2013 erschien die Festschrift zum 80. Geburtstag von Prof. Adolf Martin Ritter. Aus dem Kreis des Mittwochmorgengottesdienstes wurden die dort im WS 2012/13 gehal­te­nen Predigten, die die ein­zel­nen Bestandteile der Liturgie bib­lisch fun­diert und his­to­risch infor­miert aus­le­gen, zusam­men­ge­fügt und dem ver­ehr­ten Jubilar, der den Frühgottesdienst seit vielen Jahren beglei­tet, zugeeignet.

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Tobias Habicht / Stefan Karcher / Hanna Reichel (Hg.): „… zu schauen die schönen Gottesdienste des Herrn“. Eine homi­le­ti­sche Festschrift zu Adolf Martin Ritters 80. Geburtstag, Impulse aus der Heidelberger Universitätskirche Bd. 4, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2013. ISBN 978–3-8253–6268-3

Autorinnen und Autoren sind: Christian Brost, Kristina Fiedler, Annette Gerlach, Ulrich Göppel, Ulrike Glatz, Tobias Habicht, Ekkehard Heicke, Stefan Karcher, Wolfram Kinzig, Ann-Kathrin Knittel, Christoph Koch, Fritz Lienhard, Martin Mautner, Paul Philippi, Michael Plathow, Helge Pönnighaus, Miriam Pönnighaus, Hanna Reichel, Renate Ritter, Meike Röhrig, Friederike Schücking-Jungblut, Helmut Schwier, Anna-Maria Semper, Carolin Stalter, Theo Sundermeier, Gerd Theißen, Karoline Thomas, Hans-Georg Ulrichs, Joachim Vette und Livius Ziethe.

 

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2013 erschien der Abschlussband zum gesam­ten Zyklus der Schreiterfenster in der Peterskirche! Neben der Bau– und Kunstgeschichte des Gebäudes finden sich ein kunst­his­to­ri­scher Über­blick über das Oeuvre Johannes Schreiters und theo­lo­gi­sche wie lyri­sche Erkundungen und Annäherungen an die ein­zel­nen Fenster und Motive, dazu zahl­rei­che farbige Abbildungen. Autorin und Autoren sind: Anneliese Seeliger-Zeiss, Hans Gercke, Johannes Schreiter, Helmut Schwier, Theo Sundermeier, Gerd Theißen, Hans-Georg Ulrichs und Thomas Weiß.

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Nötig zu wissen“ — unter diesem Titel erschie­nen die Auslegungen zum Heidelberger Katechismus. Im Mittelpunkt stehen die Predigten der Universitätsgottesdienste des Sommersemesters 2012, ergänzt um eine his­to­ri­sche Einführung von Christoph Strohm und um reli­gi­ons­päd­ago­gi­sche Anmerkungen von Ingrid Schoberth. Weitere Autorinnen und Autoren sind: Jochen Cornelius-Bundschuh, Johannes Ehmann, Ulrich Fischer, Jan Christian Gertz, Matthias Konradt, Peter Lampe, Winrich Löhr, Friederike Nüssel, Manfred Oeming, Christian Schad, Helmut Schwier, Heike Springhart, Klaus Tanner, Gerd Theißen, Hans-Georg Ulrichs und Michael Welker.

Helmut Schwier / Hans Georg Ulrichs (Hg.): Nötig zu wissen. Heidelberger Beiträge zum Heidelberger Katechismus, Impulse aus der Heidelberger Universitätskirche Bd.3, Universitätsverlag Winter: Heidelberg 2012.

 

 

Im Sommersemester 2011 haben die Mitglieder der Theologischen Fakultät anläss­lich des 625-jährigen Jubiläums der Universität Heidelberg in der Universitätskirche wie in wei­te­ren evan­ge­li­schen und katho­li­schen Kirchen der Stadt Kanzelreden zum Thema „Weisheit“ gehalten.

Sie bieten Einblicke in die große Vielfalt bib­li­scher Weisheitstraditionen und reflek­tie­ren deren Verankerung in der Gottesrede, deren poe­ti­sche Umgestaltung in der Rede von der „Frau Weisheit“, deren chris­to­lo­gi­sche Konzentration, die Paulus in die Spannung von Torheit und Weisheit einfügt, und prak­ti­sche Lebens– und Glaubensweisheiten. Eingeleitet werden diese Einblicke durch einen kom­pak­ten Über­blick über Themen, Texte und Kontexte der bib­li­schen und früh­christ­li­chen Weisheitstraditionen und abge­schlos­sen durch Seitenblicke auf zwei andere reli­giöse Über­lie­fe­run­gen, die ägyp­ti­sche und die bud­dhis­ti­sche, die hier exem­pla­risch sind und gleich­zei­tig auf Verbindungen wie Unterschiede zwi­schen Religionen auf­merk­sam machen.

Autorinnen und Autoren sind Jan Assmann, Jochen Cornelius-Bundschuh, Johannes Ehmann, Johannes Eurich, Jan Christian Gertz, Wilfried Härle, Wolfgang Huber, Benita Joswig, Christoph Koch, Peter Lampe, Fritz Lienhard, Winrich Löhr, Axel Michaels, Jörg Neijenhuis, Manfred Oeming, Michael Plathow, Adolf Martin Ritter, Helmut Schwier, Heike Springhart, Christoph Strohm, Klaus Tanner, Gerd Theißen, Hans-Georg Ulrichs, Michael Welker und Robert Zollitsch.

Helmut Schwier (Hg.): Zwischen Torheit und Weisheit, Impulse aus der Heidelberger Universitätskirche Bd.2, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2011. ISBN 978–3-8253–5958-4

 

 

Das Gedenkbuch zur Universitätsgeschichte, das auch in der Universitätskapelle als künst­le­risch gestal­te­tes Unikat aus­liegt, ist ergänzt um einige Portraitaufnahmen im Buchhandel erschienen.

Die Heidelberger Peterskirche ist als Universitätskirche von Beginn an mit dem Geschick der Universität Heidelberg ver­bun­den. In ihr wurden Marsilius von Inghen (gest. 1396), Gründungsrektor der Ruperto Carola, und zahl­rei­che Angehörige der Universität begra­ben. Erinnerungen an sie werden möglich durch die dort erhal­te­nen Epitaphien und Inschriften. In der süd­li­chen Seitenkapelle, der Universitätskapelle, erin­nern die dor­ti­gen Gedenktafeln sicht­bar an Männer und Frauen, Professoren und Studierende. Aber wie viele Menschen aus dem Umfeld der Universität gibt es, an die nichts mehr erinnert?

Die Evangelische Universitätsgemeinde Heidelberg möchte einen Beitrag leisten, wenigs­tens einige Namen und Lebensschicksale von Menschen in Erinnerung zu rufen und bekannt zu machen, die mit der Universitätsgeschichte eng ver­bun­den sind. Daher wurde auf ihre Veranlassung ein Gedenkbuch erstellt, das nun gedruckt vor­liegt und in der Universitätskapelle zugäng­lich ist. Zusammen mit den dor­ti­gen drei Glasfenstern von Johannes Schreiter dient es der Erinnerung an die Geschichte der Universität, an Begegnungen, Vertreibungen und Kriege.

Helmut Schwier (Hg. i.A. der Evangelischen Universitätsgemeinde Heidelberg): Begegnungen, Vertreibungen, Kriege. Gedenkbuch zur Geschichte der Universität Heidelberg, Universitätsverlag Winter: Heidelberg 2011.  ISBN 978–3-8253–5906-5

 

 

 

Der Predigtband „Schöpfung“ enthält die Predigten der Heidelberger Universitätsgottesdienste des Sommersemesters 2010. Sie eröff­nen viel­fäl­tige Zugänge und akzen­tu­ie­ren bib­li­sche, his­to­ri­sche und gegen­wär­tige Sichtweisen. Die Predigten stammen von Walter Boes, Jan Christian Gertz, Franziska Gnändinger, Wilfried Härle, Albrecht Herrmann, Wolfgang Huber, Matthias Konradt, Risto Saarinen, Helmut Schwier, Christoph Strohm, Klaus Tanner, Hans-Georg Ulrichs und Michael Welker.

Darüber hinaus bietet das Buch weitere Reflexionen zu Natur und Schöpfung durch einen bisher unver­öf­fent­lich­ten Text aus dem Jahr 1925 des später berühm­ten Heidelberger Alttestamentlers und Predigers Gerhard von Rad sowie einen Aufsatz zu Fragen von Kosmologie und Theologie des Physikers und Theologen John C. Polkinghorne aus Cambridge.

Helmut Schwier / Michael Welker (Hg.), Schöpfung: glauben — loben — handeln. Predigten und Reflexionen zu Natur und Schöpfung, Impulse aus der Heidelberger Universitätskirche Bd. 1, Universitätsverlag Winter: Heidelberg 2010. ISBN 978–3-8253–5836-5

Weitere Angaben finden Sie hier.

 


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