Familie

6. Peterskirchendialog zum „Streitfall: Familie“.

Jeder Mensch hat Familie. Unstrittig sind Familien grund­le­gend für das gesell­schaft­li­che Gemeinwesen. Wie andere gesell­schaft­li­che Phänomene ist auch die Familie Ände­run­gen unter­wor­fen. Rahmenbedingungen, soziale Konstruktionen und Leitbilder ändern sich. Strittig ist bei sich aus­dif­fe­ren­zie­ren­den Lebensvollzügen, wie Familien gesell­schaft­lich und poli­tisch unter­stützt werden können. Wie sind die Veränderungen zu berück­sich­ti­gen, wie lei­tende Vorstellungen mit einzubeziehen?

Die jüngst ver­öf­fent­lichte Orientierungshilfe des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit. Familie als ver­läss­li­che Gemeinschaft stärken“ hat nicht nur bin­nen­kirch­lich für erheb­li­ches Aufsehen gesorgt, sondern wurde auch stark in der all­ge­mei­nen Öffent­lich­keit beach­tet. Die Reaktionen reich­ten von einer Zustimmung zu den poli­ti­schen Anstößen bis hin zur Entrüstung, dass diese Orientierungshilfe Ausdruck kirchlich-theologischer Orientierungslosigkeit sei.

Im 6. Peterskirchendialog zum „Streitfall: Familie“ dis­ku­tier­ten am 7.11.13 der badi­sche Landesbischof Dr. Ulrich Fischer, der mit dieser Veröffentlichung ver­sucht hat, pro­tes­tan­ti­sche Positionen auf diesem gesell­schaft­li­chen Handlungsfeld zu skiz­zie­ren, mi Prof. Dr. Klaus Tanner, dem Sozialethiker der Theologischen Fakultät Heidelberg, die Sachfragen dieser „Orientierungshilfe“. Die Moderation und Gesprächsleitung über­nahm Rüdiger Runge.

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