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Religion und Gesellschaft

Wie viel Religion ver­trägt die Gesellschaft?

 

Besonders nach kon­kre­ten Anlässen wie dem Kopftuchstreit, dem Beschneidungsurteil oder dem Auftritt des Papstes im Deutschen Bundestag wird immer neu nach dem Stellenwert und den Grenzen der Religion in der demo­kra­ti­schen Gesellschaft gefragt. Einige sehen in der öffent­li­chen Präsenz der Religion ein ana­chro­nis­ti­sches Relikt, das zudem bei den beiden christ­li­chen Kirchen mit unzeit­ge­mä­ßen Privilegien ver­bun­den sei; andere betonen, dass zur Religionsfreiheit nicht nur die Freiheit von der Religion, sondern auch die zur Religion und ihrer öffent­li­chen Ausübung gehöre.

Gibt es zu viel Religion in unserer Gesellschaft oder zu wenig? Hat der demo­kra­ti­sche Staat das Recht und die Aufgabe, die Ausübung von Religion ein­zu­schrän­ken und was wären dazu not­wen­dige Bedingungen? Oder soll er die Religion fördern? Ist die his­to­risch gewach­sene Kooperation von Staat und Kirchen über­holt oder gar ein Modell für das Verhältnis zu Judentum und Islam?

Diese Fragen dis­ku­tier­ten im 5. Peterskirchendialog am 17. Juni 2013, 18 Uhr, Volker Beck (MdB, Bündnis 90/Die Grünen) und Wolfgang Huber (em. Bischof von Berlin, Sozialethiker). Die juris­ti­schen Zusammenhänge erläu­terte Ute Mager (Dekanin der Juristischen Fakultät Heidelberg). Die Moderation und Gesprächsleitung über­nahm Lothar Bauerochse (HR).

Ute Mager, Volker Beck, Wolfgang Huber und Lothar Bauerochse beim 5. Peterskirchendialog am 17. Juni 2013 zum Thema: Wie viel Religion verträgt die Gesellschaft?

Ute Mager, Volker Beck, Wolfgang Huber und Lothar Bauerochse beim 5. Peterskirchendialog am 17. Juni 2013 zum Thema: Wie viel Religion ver­trägt die Gesellschaft?

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