Videogrüße und Predigtpodcasts aus der Peterskirche

In Coronazeiten nutzen wir mög­lichst viele Kanäle und Medien für Botschaften aus der Peterskirche zum Sehen und Hören:

  • Ein Videogruß mit Hochschulpfarrerin Jantine Nierop zum Herbst 2020:

Bautagebuch 2020

Seit dem 27. Juli 2020 wird in der Peterskirche reno­viert, repa­riert und gewer­kelt… es beginnt mit der Orgel, Dach- und Fußbodenreparaturen werden folgen...

Regelmäßig werden hier einige Fotos, Infos und Kommentare zum Baufortschritt ver­öf­fent­licht.

10. September:

Ein kleiner Videogruß aus der Kirche…

27. August:

Noch nicht ganz fertig, aber sieht schon gut aus…


24. August:

Stimmungsvoll bei Nacht…



21. August:

Das Wellenbrett der Orgel…

20. August:

15. August:

und wer reinigt zwi­schen­durch…? Unser Küster und sein bester Mitarbeiter… 😉

14. August:

und wo sind die ganzen Kirchenstühle geblie­ben?…

13. August:

und noch ein Blick auf/in die große Orgel…

12. August:

Die Pedal-Abstrakten sind jetzt „digi­ta­li­siert“, um die Signale an die Emporenorgel senden zu können.

11. August:

Blick von hinten in die große Orgel auf die Abstrakten und die Traktur:

10. August:

Profis an der Arbeit…

6. August:

5. August:

Alte und neue Setzeranlage:

4. August:

Ein neues Netzwerkkabel für die Emporenorgel, über den Dachstuhl verlegt…

3. August:

So sieht es in der Emporenorgel innen aus… ziem­lich leer, oder?

1. August:

Ein kleiner Blick in das Innenleben der Emporenorgel…

31. Juli:

Auch die Emporenorgel, die seit Jahren kaum noch spiel­bar ist, wird erneu­ert…

30. Juli:

… und schwin­del­frei muss man auch sein…

Auch hinter der Orgel wird gear­bei­tet…

28./29. Juli:

Reinigung und Reparatur der Orgel begin­nen…

Ökumenisches Stipendium 2020

Die Universitätsgemeinde vergibt zum 1. November 2020 für ein Jahr eine Förderung in Höhe von 250,-€/monatl. für Studierende aus Ländern mit gerin­gen Bruttosozialprodukt, die vor dem Abschluss ihres Studiums stehen.

Nähere Informationen finden Sie hier!

Im Gebet verbunden: Geistliche Impulse in Corona-Zeiten

frei­ste­hen­des Kreuz im Chorraum (2005)

Da gemein­sa­me öffent­li­che Gottesdienste derzeit nicht möglich sind, lädt die Kirche in unter­schied­li­chen Medien und Formaten zur Verbundenheit und zum Gebet.
Aus der Heidelberger Universitätsgemeinde bieten wir hier geist­li­che Impulse an zum Nachdenken und Mitbeten, zunächst bis zum 10. Mai 2020.
Mit dem 10. Mai begin­nen wieder geist­li­che Begegnungen im Kirchenraum: am 10., 17. und 24. Mai ist die Kirche 10–12h geöff­net, ab dem 31. Mai begin­nen sonn­tags um 10h Kurzgottesdienste.

10. Mai 2020, Sonntag Kantate:

Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder!“ (Ps 98,1)

Ja, wir erwar­ten deine Wunder, Gott, wir wollen sie und wir wollen Dir singen mit Herzen, Mund und Händen…

9. Mai 2020:

Immerfort

emp­fan­ge ich mich aus Deiner Hand

das ist meine Wahrheit und meine Freude.

Immerfort

blickt Dein Auge mich an,

und ich lebe aus diesem Blick, Du mein Schöpfer

und mein Heil.

Lehre mich

in der Stille

Deiner Gegenwart,

das Geheimnis zu ver­ste­hen dass ich bin

und das ich bin vor Dir und durch Dich und für Dich.

(Romano Guardini)

8. Mai 2020:

Vor 75 Jahren endete der 2. Weltkrieg in Europa. Endlich Frieden… Archivbilder, Dokumentationen stehen mir vor Augen, vor allem aber die Erzählungen meines Vaters, der 17-jährig Soldat wurde, drei Jahre in Russland war und jeden Versuch einer Verharmlosung oder gar Beschönigung im Keim erstick­te…

Herr Jesus Christus, du Friedefürst und Gerechter, du schenkst uns Frieden und Versöhnung. Lass uns immer neu zur Versöhnung bereit sein, zu Ausgleich und gerech­tem Miteinander, gerade hier und heute. Amen.

7. Mai 2020:

Wir beten Psalm 37, den Wochenpsalm zu Jubilate:

VON DAVID

Entrüste dich nicht über die Bösen,

sei nicht nei­disch auf die Übeltäter.

Denn wie das Gras werden sie bald ver­dor­ren,

und wie das grüne Kraut werden sie ver­wel­ken.

Hoffe auf den HERRN und tue Gutes,

bleibe im Lande und nähre dich redlich.

Habe deine Lust am HERRN;

der wird dir geben, was dein Herz wünscht.

Befiehl dem HERRN deine Wege

und hoffe auf ihn, er wird’s wohl­ma­chen

und wird deine Gerechtigkeit her­auf­füh­ren wie das Licht

und dein Recht wie den Mittag.

Sei stille dem HERRN und warte auf ihn.

Entrüste dich nicht über den, dem es gut geht, der seinen Mutwillen treibt.

Steh ab vom Zorn und lass den Grimm,

ent­rüs­te dich nicht, dass du nicht Unrecht tust.

Denn die Bösen werden aus­ge­rot­tet;

die aber des HERRN harren, werden das Land erben.

Noch eine kleine Zeit, so ist der Gottlose nicht mehr da;

und wenn du nach seiner Stätte siehst, ist er weg.

Aber die Elenden werden das Land erben

und ihre Freude haben an großem Frieden.


6. Mai 2020:

Blessing in the Chaos

To all that is chaotic
in you,
let there come silence.

Let there be
a calming
of the clamo­ring,
a stil­ling
of the voices that
have laid their claim
on you,
that have made their
home in you,

that go with you
even to the
holy places
but will not
let you rest,
will not let you
hear your life
with who­leness
or feel the grace
that fashio­ned you.

Let what dis­tracts you
cease.
Let what divides you
cease.
Let there come an end
to what dimi­nis­hes
and demeans,
and let depart
all that keeps you
in its cage.

Let there be
an opening
into the quiet
that lies beneath
the chaos,
where you find
the peace
you did not think
pos­si­ble
and see what shim­mers
within the storm.

(Jan Richardson)

Ein Segen in Zeiten des Chaos


Ich wünsche dir Ruhe für all das, was dich unruhig macht, Ruhe für dein inneres Chaos.

Mögen die lauten Stimmen, die dich in Beschlag nehmen, ver­stum­men,
jene Stimmen, die dich sogar im Gebet, in den Momenten innerer Einkehr beglei­ten und dich nicht zur Ruhe kommen lassen,
jene Stimmen, die dich nicht das Leben in seiner Fülle wahr­neh­men lassen und die Gnade, aus der heraus du geschaf­fen bist.
Möge das, was dich ablenkt, auf­hö­ren. Möge das, was dich inner­lich zer­reißt, enden. Möge das, was dich kleiner macht, was dich ernied­rigt, was dich gefan­gen hält, auf­hö­ren.
Ich wünsche dir, dass du die Ruhe findest, die es neben all dem Chaos gibt; dass du den Frieden findest, von dem du nicht dach­test, dass du ihn finden würdest. Ich wünsche dir, dass du das Licht wahr­nimmst, das auch im Sturm leuch­tet.

5. Mai 2020:

Jubilate! Lasst uns jubi­lie­ren, dass wir in einem Land leben dürfen, wo es reines Wasser, keinen Hunger, ein gutes Gesundheitssystem  und eine sach­li­che Politik gibt und wo kein Krieg herrscht! Wo wir ein­an­der  — zur Zeit ja leider nur im Geist ver­bun­den — den inneren Frieden wün­schen können, den uns Gott gewährt.

4. Mai 2020:

Das neue Wochenlied zu Jubilate:

1. Gott gab uns Atem, damit wir leben.
Er gab uns Augen, dass wir uns sehn.
Gott hat uns diese Erde gegeben,
dass wir auf ihr die Zeit bestehn.
Gott hat uns diese Erde gegeben,
daß wir auf ihr die Zeit bestehn.

2. Gott gab uns Ohren, damit wir hören.
Er gab uns Worte, dass wir ver­stehn.
Gott will nicht diese Erde zer­stö­ren.
Er schuf sie gut, er schuf sie schön.
Gott will nicht diese Erde zer­stö­ren.
Er schuf sie gut, er schuf sie schön.

3. Gott gab uns Hände, damit wir handeln.
Er gab uns Füße, dass wir fest stehn.
Gott will mit uns die Erde ver­wan­deln.
Wir können neu ins Leben gehn.
Gott will mit uns die Erde ver­wan­deln.
Wir können neu ins Leben gehn.

Text: Eckart Bücken 1982
Melodie: Fritz Baltruweit 1982

3. Mai 2020, Sonntag Jubilate:

Heute kommt der Online-Gottesdienst des Kirchenbezirks Heidelberg aus Wieblingen zum Thema: „In Gott leben, weben und sind wir“.

Begrüßung und Segen über­neh­men Pfarrerin Verena Schlarb aus der Kreuzgemeinde und Schulpfarrerin Petra Erl von der Thaddenschule. Liturgie und Trialog-Predigt halten die Pfarrerinnen Christiane Bindseil (Bonhoeffergemeinde) und Sibylle Baur-Kolster (Melanchthongemeinde) sowie Citykirchenpfarrer Vincenzo Petracca. Musik: Katharina Büttner und Johannes Balbach.

2. Mai 2020:

Gebet ersetzt keine Tat, aber es ist eine Tat, die durch nichts ersetzt werden kann.“ (Aus Iona)

1. Mai 2020:

Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen (BWV 988), die Aria mit 30 Variationen, schen­ken und brau­chen Zeit und Muße…
Carsten Klomp hat sie für Orgel ein­ge­rich­tet und musi­ziert.

30. April 2020:

Heute mit bibli­scher Ermunterung aus dem Hebräerbrief:

Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. Geduld aber habt ihr nötig, auf dass ihr den Willen Gottes tut und das Verheißene emp­fangt. Denn »nur noch eine kleine Weile, so wird kommen, der da kommen soll, und wird nicht lange aus­blei­ben. Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben. Wenn er aber zurück­weicht, hat meine Seele kein Gefallen an ihm«. 
Wir aber sind nicht solche, die zurück­wei­chen und ver­dammt werden, sondern solche, die glauben und die Seele erret­ten.“
(Hebr 10, 35–39)
Im grie­chi­schen Text wird anstel­le von „Vertrauen“ von „Freimut“ geschrie­ben: lasst uns frei­mü­tig bleiben, weil wir aus dem Glauben leben.

29. April 2020:

Der heu­ti­gen Herrnhuter Losung („Alles, was dir vor die Hände kommt, es zu tun mit deiner Kraft, das tu“ [Pred. 9,10]) wurde ein knappes Gebet von Martin Luther zuge­fügt:
„Herr, ich bin ein fauler Esel, darum komme ich zu dir, damit du mir hilfst und mein Herz anzün­dest.“ Darauf spre­chen alle Esel: Amen!

28. April 2020:

Das apos­to­li­sche Glaubensbekenntnis hat im Deutschen 103 Wörter. Das Wort genau in der Mitte (Nr.52) heißt: „auf­er­stan­den“…
Gott, du Auferwecker und Lebensspender, deine Zukunft für mich heißt Leben, unbe­droht, unzer­stör­bar, voll­endet und heil. Gib mir Kraft, jetzt auf­zu­ste­hen, zu leben, zu lieben, fröh­lich und achtsam und hilfs­be­reit. Amen.

27. April 2020:

In diesen Tagen lernen wir eine alte Tugend, die Demut, neu zu begrei­fen. Wir rea­li­sie­ren, dass wir nicht für alles einen Plan haben. Dinge ent­wi­ckeln sich anders als erwar­tet und uns wird klar, dass das Leben unver­füg­bar bleibt. Wir haben die Zukunft nicht in der Hand. Daran lässt sich nichts ändern. Man könnte den Mut ver­lie­ren.
Doch es liegt auch eine große Chance darin: Wir müssen nicht alles kon­trol­lie­ren, das über­for­dert uns ohnehin. Wir dürfen unsere Kräfte dafür ein­set­zen, zuver­sicht­lich und getrost dort neue Wege zu gehen, wo wir die Möglichkeit zu einer posi­ti­ven Veränderung sehen. Manchmal geht das nur in kleinen Schritten oder es ist mit Einschränkungen und Entbehrungen ver­bun­den. Doch langsam kann etwas Neues wachsen. Im Vertrauen darauf, dass unser Schicksal letzt­lich in Gottes Hand liegt, können wir so beten:
Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hin­zu­neh­men, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unter­schei­den. 

26. April 2020, der Sonntag vom „guten Hirten“:

Online-Gottesdienst des ev. Kirchenbezirks Heidelberg aus Schlierbach: mit Julia Nigmann, Jantine Nierop, Mirko Diepen, Andreas Hasenkamp, Michael Braatz-Tempel und Sebastian Hübner.

25. April 2020:

Das Wunder der Auferstehung Christi hebt die Vergötzung des Todes, wie sie unter uns herrscht, aus den Angeln. Wo der Tod das Letzte ist, dort ver­bin­det sich die Furcht vor ihm mit dem Trotz. Wo der Tod das Letzte ist, dort ist das irdi­sche Leben alles oder nichts. … 
Die Radikalität des Ja und des Nein zum irdi­schen Leben offen­bart, das nur der Tod etwas gilt. Alles erraf­fen oder Alles weg­wer­fen, das ist die Haltung dessen, der fana­tisch an den Tod glaubt. 
Wo aber erkannt wird, daß die Macht des Todes gebro­chen ist, wo das Wunder der Auferstehung und des neuen Lebens mitten in die Todeswelt hin­ein­leuch­tet, dort ver­langt man vom Leben keine Ewigkeiten, dort nimmt man vom Leben, was es gibt, nicht Alles oder Nichts, sondern Gutes und Böses, Wichtiges und Unwichtiges, Freude und Schmerz, dort hält man das Leben nicht krampf­haft fest, aber man wirft es auch nicht leicht­sin­nig fort, dort begnügt man sich mit der bemes­se­nen Zeit und spricht nicht irdi­schen Dingen Ewigkeit zu, dort läßt man dem Tod das begrenz­te Recht, was er noch hat.
Den neuen Menschen und die neue Welt aber erwar­tet man allein von jen­seits des Todes her, von der Macht, die den Tod über­wun­den hat. Der auf­er­stan­de­ne Christus trägt die neue Menschheit in sich, das letzte herr­li­che Ja Gottes zum neuen Menschen.“
(Dietrich Bonhoeffer: Ethik, DBW Band 6, S.78f)

24. April 2020:

In der Schar derer, die da feiern…“ (Ps 42,5):
Betende mit Psalm 42 rufen nach Gott und denken auch in Zeiten ohne fest­li­che Gottesdienste an Ihn und eigenes Gottesdienstfeiern in der kon­kre­ten Gemeinde wie in der zeit- und raum­über­grei­fen­den Schar der Feiernden… und machmal haben wir sie auch medial vor Augen…

23. April 2020:

Be still and know that I am God”

Meine Praktikumsmentorin hat mir damals dieses Banner zum Abschied geschenkt. Wir haben während meines Praktikumsjahres immer wieder davor gestan­den – v.a. nach langen und auf­wüh­len­den Tagen. „Be still and know that I am God.“ 
Ruhig werden, weil Gott da ist. Die Gedanken zur Ruhe kommen lassen. Die Last des Tages abgeben. Die Anspannung auf­ge­ben, mich bei Gott fallen lassen.
Inmitten meiner krei­sen­den Gedanken, meinem stän­di­gen Ausschauhalten nach neuen Informationen zum Virus, meinen Sorgen um Menschen, die mir lieb sind, hilft mir das bewuss­te Anschauen des Banners. Ich nehme mir eine Auszeit, atme durch und werde ruhig: „Be still and know that I am God.“

22. April 2020:

Ein kleines Kreuz in Stein, ober­halb eines Fensters: IC XC N K. Die Abkürzung für: Iesus Christos Nika, Jesus Christus siegt.
Österliche Zuversicht an der Hauswand… möge sie auch uns ver­wan­deln und durch uns die Welt…


21. April 2020:

Aus dem NT zur heu­ti­gen Herrnhuter Losung:

Wachet, steht im Glauben, seid mutig und seid stark! Alle eure Dinge lasst in der Liebe gesche­hen!“ (1 Kor 16,13f)

Zwei Bibelverse, 17 Wörter und welch eine Zusammenfassung des blei­bend Wichtigen und heute Notwendigen: Nüchterne Wachsamkeit, Gottvertrauen, Mut, Stärke, alles von der Liebe umgeben — und dies nicht in abs­trak­ten Begriffen, sondern als Tätigkeit for­mu­liert.
Eine Losung nicht nur für einen Tag…


20. April 2020, Semesterstart:

Heute beginnt das Sommersemester, Vorlesungen, Seminare starten — und alles wird anders als bisher gewohnt.
Vieles werde ich ver­mis­sen: zufäl­li­ge Begegnungen, anre­gen­de Gespräche, Austausch in Seminaren und auf den Fluren, Gottesdienste, die mich halten…
Vieles wird neu werden: e‑learning, Moodle und seine Möglichkeiten, aber auch die Konzentration auf die Sache ohne Ablenkung, auf eine unge­wohn­te Fragestellungen, ein unge­lös­tes wis­sen­schaft­li­ches Problem…

Gott, du lässt das Alte ver­ge­hen und Neues ent­ste­hen. Lass uns die große Osterbotschaft auch im Kleinen ent­de­cken. Wecke Neugier und Begeisterung, Freude an der Wahrheitssuche und an Dir. Amen.


19. April 2020, Sonntag nach Ostern:

So sicher wie das Amen in der Kirche?“ — eine Leseandacht von Christian Friedrich

18. April 2020:

Nun aber ist Christus von den Toten auf­er­weckt worden als der Erste der Entschlafenen. Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekom­men ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle leben­dig gemacht werden. Es gibt aber eine bestimm­te Reihenfolge: Erster ist Christus; dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören. Danach kommt das Ende, wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft ver­nich­tet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater, über­gibt. Denn er muss herr­schen, bis Gott ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat. Der letzte Feind, der ent­mach­tet wird, ist der Tod.“ (1 Kor 15,20–26)

Diese bibli­sche Hoffnung inspi­rier­te Johannes Schreiter zu dem „Auferstehungsfenster“: neues Leben aus dem Grab und aus den Gräbern dieser Welt — Gott ent­mach­tet den Tod, zuletzt, aber gewiss.


Auferstehungsfenster (Johannes Schreiter, 2006, Foto: R. Deckers-Matzko)

17. April 2020:

Gott schenke dir Licht, damit dein Leben hell wird.
Gott schenke dir Licht, damit du für andere leuch­test.
Gott schenke dir Hände, die andere trösten.
Gott reiche dir seine Hand, damit du nie allein bist.
Amen.
So segne und behüte euch der all­mäch­ti­ge Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

(aus der Jugendkirche Hamm)

16. April 2020:

Show me your face
Fill up this space
My world needs you right now
My world needs you right now
I can’t escape
Being afraid
Fill me with you right now
My world needs you right now

Fix what I see
And God please fix me
My world needs you right now
Let us see you right now

(Worte aus dem Gospel „My World Needs You“ von Kirk Franklin)

Gott, ich brauche dich.
Ich brauche es, dass du mich spüren lässt, dass du da bist — gerade jetzt.
Gott, fülle die Leere in mir. Sei mir nahe, weil ich Angst habe.
Gib uns Hoffnung, dass die Situation wieder besser wird.
Gott, wir brau­chen dich. Amen.

15. April 2020:

Wir wollen alle fröh­lich sein in dieser öster­li­chen Zeit, denn unser Heil hat Gott bereit‘. Halleluja, hal­le­lu­ja, hal­le­lu­ja, hal­le­lu­ja, gelobt sei Christus, Marien Sohn.“ (Ev. Gesangbuch Nr. 100)

Von den haupt­amt­li­chen Posaunenwart*innen in Deutschland unter Corona-Bedingungen wun­der­bar musi­ziert!

14. April 2020:

Lebendiger Gott, wir preisen dich.
Du bist der Morgen und der Abend,
der Anfang und das Ende der Zeit.
Von dir kommt alles, was geschieht.
Leite uns mit deiner Lebenskraft
durch die dunklen Zeiten.
Halte unsere Hoffnung wach.
Stärke unser Vertrauen und unsere Liebe,
unser Mitgefühl und unsere Geduld.
Wir rechnen mit Dir.
Du bist das Leben.
Heute und morgen und in Ewigkeit.
Amen.

13. April 2020, Ostermontag:

Rühre mich nicht an“: Gedanken und Gestaltung mit dem Ostergemälde von Hans Thoma

12. April 2020, Ostersonntag:

Zum Ostersonntag ein Podcast aus ESG und Universitätsgemeinde:

Der HERR ist auf­er­stan­den — er ist wahr­haf­tig auf­er­stan­den — Halleluja!

11. April 2020, Karsamstag:

Karsamstag 2020 — eine Leseandacht von Peter Lampe.

Wenn unsere Tage ver­dun­kelt sind und unsere Nächte fins­te­rer als tausend Mitternächte, so wollen wir stets daran denken, dass es in der Welt eine große, seg­nen­de Kraft gibt, die Gott heißt. Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit weisen. Er will das dunkle Gestern in ein helles Morgen ver­wan­deln — zuletzt in den leuch­ten­den Morgen der Ewigkeit.“
(Martin Luther King)

10. April 2020, Karfreitag:

Gekrönt“ — Gedanken zur Passion von Christian Friedrich, Wiss. Mitarbeiter an der Theol. Fakultät und Mitglied des Kapitels.

Zum Karfreitag musi­ziert unser Organist, KMD Prof. Carsten Klomp, den „Kreuzweg“ von Marcel Dupré.

9. April 2020:

Heute vor 75 Jahren wurde Dietrich Bonhoeffer von den Nationalsozialisten hin­ge­rich­tet. Eines seiner Gedichte aus der Haft heißt „Christen und Heiden“, geschrie­ben im Juli 1944:

Menschen gehen zu Gott in ihrer Not,
flehen um Hilfe, bitten um Glück und Brot
um Errettung aus Krankheit, Schuld und Tod.
So tun sie alle, alle, Christen und Heiden.

Menschen gehen zu Gott in Seiner Not,
finden ihn arm, geschmäht, ohne Obdach und Brot,
sehn ihn ver­schlun­gen von Sünde, Schwachheit und Tod.
Christen stehen bei Gott in Seinen Leiden.

Gott geht zu allen Menschen in ihrer Not,
sättigt den Leib und die Seele mit Seinem Brot,
stirbt für Christen und Heiden den Kreuzestod,
und vergibt ihnen beiden.


8. April 2020:

Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christ erfül­len. (Gal 6,2)

Gerade in dieser Zeit merke ich, dass es nicht möglich ist, allein mit sich selber fertig zu werden. Ich brauche die Rücksicht der anderen, um zu über­le­ben. Wir sind zutiefst auf­ein­an­der ange­wie­sen. In der gegen­wär­ti­gen Krise liegt auch die Chance, dass diese Einsicht wieder stärker in unser Bewusstsein rückt und im Nachhinein noch weiter wirkt.
Gott, lass uns erfah­ren, welches Potenzial darin liegt, nicht nur auf das eigene Wohl zu sehen, sondern das Wohl der Gemeinschaft, in der wir leben, in den Blick zu nehmen. Stärke in uns  die Bereitschaft, die Lasten der anderen mit­zu­tra­gen. Lass das Vertrauen wachsen, dass dies auch über die Zeit der Corona-Krise hinaus lang­fris­tig zu einem guten Miteinander führt. Amen.


7. April 2020:

Die Geschichte zum heu­ti­gen Lehrtext der Herrnhuter Losung:

35 Und am Abend des­sel­ben Tages sprach er zu ihnen: Lasst uns ans andre Ufer fahren.

36 Und sie ließen das Volk gehen und nahmen ihn mit, wie er im Boot war, und es waren noch andere Boote bei ihm.

37 Und es erhob sich ein großer Windwirbel, und die Wellen schlu­gen in das Boot, sodass das Boot schon voll wurde.

38 Und er war hinten im Boot und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn auf und spra­chen zu ihm: Meister, fragst du nichts danach, dass wir umkom­men?

39 Und er stand auf und bedroh­te den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig! Verstumme! Und der Wind legte sich und es ward eine große Stille.

40 Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furcht­sam? Habt ihr noch keinen Glauben?

41 Und sie fürch­te­ten sich sehr und spra­chen unter­ein­an­der: Wer ist der, dass ihm Wind und Meer gehor­sam sind! (Mk 4,35–41; Lehrtext ist V.40!)


6. April 2020:

Am Beginn der Karwoche stimme ich ein in eines der ältes­ten Christuslieder:

Er, Jesus Christus, der in gött­li­cher Gestalt war,
hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein,
sondern ent­äu­ßer­te sich selbst
und nahm Knechtsgestalt an,
ward den Menschen gleich
und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.
Er ernied­rig­te sich selbst
und ward gehor­sam bis zum Tode,
ja zum Tode am Kreuz.
Darum hat ihn auch Gott erhöht
und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist,
dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie,
die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,
und alle Zungen beken­nen sollen,
dass Jesus Christus der Herr ist,
zur Ehre Gottes, des Vaters. (Phil 2,6–11)

Ja, Christus, du bist der Herr,
im Leben und im Sterben und darüber hinaus.
Erbarme dich über uns. Amen.

5. April 2020, Palmsonntag:

Palmsonntag 2020: eine Leseandacht von Angela Rinn, Privatdozentin für Praktische Theologie an unserer Universität und Professorin für Seelsorge am Predigerseminar Herborn

4. April 2020:

Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. Ihr werdet’s sehen und euer Herz wird sich freuen. Dann wird man erken­nen die Hand des HERRN an seinen Mägden und Knechten. (Jes 66,13f.)

Herr, danke für die Hoffnung, die ich in dir habe!
Wie trost­los wäre das, was gerade geschieht, ohne deine Gegenwart. Aber weil ich sicher bin, dass du keinen Sicherheitsabstand hältst, sondern mir in jeder Lebenslage deine Hand reichst, bin ich nicht ohne Trost – traurig über die Kranken, die Toten, die Uneinsichtigen und mit den beson­ders Leidenden, aber getrös­tet.
Danke für deinen Beistand in der Traurigkeit und für die Hoffnung auf kom­men­de Freude.
Amen.

3. April 2020:

Das ist der Grund, weshalb wir den Mut nicht sinken lassen. Unsere mensch­li­chen Kräfte werden zwar auf­ge­zehrt. Aber inner­lich bekom­men wir Tag für Tag neue Kraft. Denn die Not, die wir gegen­wär­tig leiden, wiegt leicht. Doch sie bringt uns eine Fülle an Herrlichkeit, die jedes Maß über­steigt und kein Ende hat.
Wir dürfen unseren Blick aller­dings nicht nur auf das Sichtbare richten, sondern auf das Unsichtbare. Denn das Sichtbare ist ver­gäng­lich, das Unsichtbare dagegen ist unver­gäng­lich. (2 Kor 4,16–18)

Gott, ich möchte so wie der Apostel Paulus bei aller Not, der die Welt gerade aus­ge­setzt ist, den Mut nicht sinken lassen. Mögen Finsternis wie sie links im Bild ange­deu­tet ist, uns bedrän­gen oder Blutvergießen wie auf der linken Bildhälfte. Mögen auch unsere mensch­li­chen Kräfte auf­ge­zehrt werden wie die unserer Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte und Politiker – so schenke inner­lich Tag für Tag neue Kraft.
Wie sehen täglich die Zahlen der neu Infizierten und Verstorbenen. Aber die Not, die wir täglich leiden oder mit ansehen müssen, bringt uns auch eine unge­ahn­te Fülle an Menschlichkeit, Demut und Dankbarkeit für den enormen Einsatz aller Beteiligten in der Medizin, der Pflege, in der Politik, in der Nachbarschaft, in der Familie. Das ist nicht immer sicht­bar, aber wir spüren es. Dafür danken wir dir von Herzen. Lass uns wei­ter­hin unseren Blick nicht nur auf das Sichtbare richten, sondern auf das Unsichtbare. Amen.

2. April 2020:

Wir beten Davids Morgengebet in schwe­rer Zeit:

Ach, HERR, wie sind meiner Feinde so viel
und erheben sich so viele wider mich!
Viele sagen von mir:
Er hat keine Hilfe bei Gott.
Aber du, HERR, bist der Schild für mich,
du bist meine Ehre und hebst mein Haupt empor.
Ich rufe mit meiner Stimme zum HERRN,
so erhört er mich von seinem hei­li­gen Berge.
Ich liege und schlafe und erwache;
denn der HERR hält mich.
Ich fürchte mich nicht vor vielen Tausenden,
die sich ringsum wider mich legen.
Auf, HERR, und hilf mir, mein Gott!
Denn du schlägst alle meine Feinde auf die Backe und zer­schmet­terst der Frevler Zähne.
Bei dem HERRN findet man Hilfe.
Dein Segen komme über dein Volk!
(Ps 3)


1. April 2020:

Prüft alles – das Gute behal­tet. (1 Thess 5,21)

Herr, bitte hilf uns im Umgang mit dieser Situation. So viele Expertinnen, Politiker und Kommentatorinnen melden sich zu Wort, schät­zen die Coronakrise mit­un­ter ganz ver­schie­den ein und wollen schnell – viel­leicht zu schnell – ein Ende der Maßnahmen. Was sollen wir tun? Welcher Weg ist für uns als Gesellschaft richtig? Wir brau­chen Besonnenheit und Weisheit.
Bitte stelle uns Menschen zur Seite, die uns helfen und Orientierung geben können.
Bitte schenke uns Weisheit und Mut zum rich­ti­gen Handeln. Lass uns unsere Verantwortung für­ein­an­der sehen und uns gegen­sei­tig unter­stüt­zen.
Bitte schenke uns Geduld und Ausdauer, um die Ausnahmesituation auch über einen län­ge­ren Zeitraum durch­zu­ste­hen. Und bitte schenke uns Aufmerksamkeit für die posi­ti­ven Dinge, über die wir auch jetzt dankbar und froh sein können.
Amen.

31. März 2020:

Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe. Denn er erret­tet dich vom Strick des Jägers und von der ver­derb­li­chen Pest. Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln. (Ps 91,1–4)

Zuversicht haben wir gerade jetzt in einer Zeit großer Unsicherheit nötig. Gott sagt uns seinen Schutz zu. Wir haben in Ihm einen siche­ren Ort, an dem wir Zuflucht und Geborgenheit finden. Äußere Umstände, mögen sie auch noch so widrig sein, können uns letzt­lich nichts anhaben. Ich möchte mich Gott anver­trau­en und glauben, dass auch die Dinge, die ich aktuell nicht ver­ste­he und die mir sinnlos erschei­nen, bei ihm auf­ge­ho­ben sind.
Gott, stärke in mir das Vertrauen in Deine Größe und Macht. Lass den Glauben wachsen, dass Du uns gerade jetzt überall auf der Welt beschützt. Sei beson­ders für Menschen eine Zuflucht, die per­sön­lich durch eine sehr schwere Zeit gehen. Amen.


30. März 2020:

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich ver­zei­he, wo man belei­digt;
dass ich ver­bin­de, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht ent­zün­de, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
(Franz von Assisi zuge­schrie­ben) 


Gott, in dieser Zeit, in der wir weniger als sonst Menschen außer­halb der Familie und engsten Angehörigen begeg­nen können und uns die Hände stärker als sonst gebun­den schei­nen, in deiner Schöpfung tätig zu werden, müssen wir dich umso mehr im Kleinen finden. Im trös­ten­den Wort für ein Familienmitglied, im Lied, das man gemein­sam musi­ziert, in dem Anruf eines Freundes aus weiter Ferne oder einer lang ver­ges­se­nen Freundin. Lass uns viel­fäl­ti­ge Wege sehen, wie wir uns als Tröster und Lichtbringer zeigen können, öffne uns die Augen für die kleinen Dinge, die den Frühling in unsere Häuser, Wohnungen und in unsere Gemeinschaft tragen. Schenke uns das Vertrauen und die Kraft, Werkzeuge deines Friedens zu sein. Amen.

29. März 2020, Sonntag Judika:

Zum Sonntag grüßen wir mit einer Videobotschaft aus der Peterskirche: Der Herr ist mein Hirte…

28. März 2020:

Wir beten mit Israel voll Vertrauen:

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum fri­schen Wasser.
Er erqui­cket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
Und ob ich schon wan­der­te im fins­tern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du berei­test vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schen­kest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben im Haus des Herrn immer­dar.
(Ps 23)

27. März 2020:

Wenn ich mich fürchte, so hoffe ich auf dich…“ (Ps 56,4)

Die Bilder, die ich jeden Tag in den Nachrichten sehe, ent­set­zen mich. Die Zahlen und Hochrechnungen, die ich jeden Tag in den Zeitungen lese, machen mir Angst. Ich mache mir Sorgen um Menschen, die mir nahe­ste­hen, und frage mich, was noch alles auf uns zukommt.
Gott, hilf mir in diesen schwe­ren Tagen auf dich zu hoffen. Lass mich nicht in meiner Furcht ver­sin­ken, sondern erin­ne­re mich an deine Gegenwart. Gott, lass mich auf dich hoffen, auch wenn mir die Zuversicht gerade nicht leicht fällt. Bleib bei mir und stärke mich, so dass ich sagen kann: Auch und gerade wenn ich mich fürchte, so hoffe ich auf dich. Amen.


26. März 2020:

Wir beten mit Israel zu dem Einen Gott:

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen.
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom HERRN,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen,
und der dich behütet, schläft nicht.
Siehe, der Hüter Israels
schläft und schlum­mert nicht.
Der HERR behütet dich;
der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand,
dass dich des Tages die Sonne nicht steche
noch der Mond des Nachts.
Der HERR behüte dich vor allem Übel,
er behüte deine Seele.
Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang
von nun an bis in Ewigkeit!
(Ps 121)

25. März 2020:

Alle eure Sorge werft auf IHN, denn er sorgt für euch.“ (1 Petr 5,7)

In diesen Tagen machen sich viele Menschen Sorgen: um ihre Gesundheit und die ihrer Angehörigen und Freunde, um ihren Arbeitsplatz und ihr finan­zi­el­les Auskommen. Diese Sorgen sind ver­ständ­lich und berech­tigt. Und Gott kennt unsere Not. Ihm kann ich meine Sorgen anver­trau­en.
Herr, mache uns gewiss, dass wir bei der Bewältigung der gegen­wär­ti­gen Krise nicht allein auf uns selbst gestellt sind, sondern uns darauf ver­las­sen können, dass du dich unserer Nöte und Sorgen annimmst. Lass uns aus dieser Gewissheit die Kraft wachsen, in unserem Alltag das Nötige zu tun oder auch zu lassen und uns gegen­sei­tig zu unter­stüt­zen. Amen.


24. März 2020:

Ich glaube, hilf meinem Unglauben…“ (Mk 9,24)

Gott, in tiefs­ter Not ruft da ein wegen seines kranken Sohnes ver­zwei­fel­ter Vater dich an. Und ihm wird von Stund‘ an gehol­fen!
Heute wende ich mich an dich so wie er. Ich fühle mich ohn­mäch­tig bei all dem welt­wei­ten Leid, dem Leid in unserem Land und dem viel­leicht noch viel grö­ße­ren, das uns bevor­steht. Ich möchte glauben wie jener ver­zwei­fel­te Vater! Hilf meinem Unglauben, nimm mir die Furcht. Ich möchte nicht in eine Depression ver­fal­len, sondern deinen Zuspruch wei­ter­ge­ben. Mit Ernst und auch mit einem Lächeln.  Schenke mir und allen medi­zi­nisch und poli­tisch Verantwortlichen Zuversicht, Gelassenheit und kluges Handeln.
Gott, ich möchte mich auf dich ver­las­sen, dann fühle ich mich beschützt. Erhalte mir Zuversicht und Humor trotz aller Schreckensmeldungen, die immer näher rücken. Amen.


23. März 2020:

Ich bin gewiss …“ (Röm 8,38f)

Herr, danke, dass ich im Gebet zu dir kommen kann. Danke, dass du hörst und hilfst.
Viele Fragen beschäf­ti­gen mich: Wie lange wird diese Ausnahmesituation dauern? Bleiben meine Lieben gesund? Bleibe ich gesund? Du siehst meine Ratlosigkeit und Ungewissheit…
Danke, dass du mich darin nicht alleine lässt, sondern mir nahe kommst. Danke, dass deine Gegenwart tröstet, Gemeinschaft stiftet und froh macht.
Danke, dass ich zuver­sicht­lich beten kann: »Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgend­ei­ne andere Kreatur, weder Krankheit noch Isolation mich trennen kann von deiner Liebe in Jesus Christus, unserem Herrn. Amen.«

22. März 2020, Sonntag Lätare:

Am Sonntag Lätare steht inmit­ten der Passionszeit bereits die Freude im Mittelpunkt, Freude in bedräng­ter Zeit.
An diesem Tag denken wir auch an Rudolf Bohren, den bedeu­ten­den Predigtlehrer, der vor 100 Jahren geboren wurde. Das Symposium zu seinen Ehren musste abge­sagt werden, aber die unge­hal­te­ne Predigt von Christian Möller kann man hier lesen — eine Trost- und Trotzpredigt!

21. März 2020:

Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft voll­endet sich in der Schwachheit.“ (2 Kor 12,9)

Herr, ich sehe die mensch­li­che Schwäche, Unsicherheit und Machtlosigkeit; meine eigene und die unserer ganzen Gesellschaft. Wir sind in der Krise.
Herr, ich ver­traue auf deine Kraft. Ich ver­traue darauf, dass du Mittel und Wege findest, uns nahe zu kommen. Deine Gnade lässt sich nicht iso­lie­ren, nicht unter Quarantäne stellen. Du wirkst auch in der Krise.
Herr, hilf mir, genüg­sam zu werden. Hilf mir, trotz aller Einschränkungen zu sehen, wie gnädig du bist: Du lässt mich nicht allein, du bist da. Amen.

20. März 2020:

Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark.“ (2 Kor 12,10)

Herr, erbarme dich — Christus, erbarme dich — Herr, erbarme dich

Christus, komm und segne uns.

19. März 2020:

Ein Geduldiger ist besser als ein Starker und wer sich selbst beherrscht, besser als einer, der Städte gewinnt.“ (Spr 16,32)

Gott, es fällt mir schwer, auf das zu ver­zich­ten, was mir eigent­lich gut tut: Freunde und Familie zu treffen, den Frühling im Lieblingscafé zu genie­ßen, in die Kirche zu gehen, unter­wegs zu sein. 
Und trotz­dem weiß ich, dass der Verzicht darauf nötig ist, um uns alle zu schüt­zen.
Gott, hilf mir in meiner Selbstbeherrschung, um andere und mich nicht zu gefähr­den. 
Gib mir Geduld in diesen Tagen, in denen ich ver­un­si­chert bin und mich oft einsam fühle. Lass mich andere Wege finden, um mein Bedürfnis nach Nähe zu stillen, auch wenn ich die Menschen, die mir wichtig sind, nicht sehen kann.
Gott, ich ver­traue darauf, dass du uns auch in dieser Zeit nahe bist.
Amen.

18. März 2020:

Seid fröh­lich in Hoffnung, gedul­dig in Trübsal, beharr­lich im Gebet.“ (Röm 12,12)

Gott, die Fröhlichkeit kommt uns abhan­den,
Geduld ist schwer, Beharrlichkeit auch.
Jesus Christus, Menschenbruder, sei bei uns in schwe­ren Zeiten.
Heiliger Geist, erfülle uns neu mit Leben und Zuversicht.
Du, Heiliger — Vater, Sohn und Geist — bist unser Gott und wir sind dein. Amen.

Neue Abendmahlsteller und ‑kelche eingeweiht

Am 1. Advent 2018 wurden zwei neue Abendmahlsteller (Patenen) und ‑kelche ein­ge­weiht und von der großen Abendmahlsgemeinde feiernd in Gebrauch genom­men. Sie wurden ent­wor­fen, gestal­tet und aus­ge­führt von Mathias Heck, Silberschmied aus Chemnitz. Er hatte den von der Universitätsgemeinde aus­ge­schrie­be­nen Künstlerwettbewerb gewon­nen und zum 1. Advent die Patenen und Kelche per­sön­lich nach Heidelberg gebracht.

Schon in der Predigt inter­pre­tier­te Helmut Schwier die Gestaltung als Spannung zwi­schen Alltagswirklichkeit samt ihrer Brüche und Abgründe und der advent­li­chen Erwartung von Gottes Kommen.

Mathias Heck erläu­ter­te nach dem Gottesdienst den künst­le­ri­schen Prozess von Entwurf und Herstellung.

Kelche und Teller wurden aus­schließ­lich aus Spenden finan­ziert. Ein großer Dank allen Spenderinnen und Spendern!

 

Akademisch-musikalische Mittagspause jetzt bei YouTube

…ist nichts kreff­ti­ger denn die musica“ (Luther)

Akademisch-musi­ka­li­sche Mittagspausen zum Reformationsjubiläum 2017

Die aka­de­misch-musi­ka­li­schen Mittagspausen des Sommersemesters 2017 boten kurze Konzerte und Vorträge im Rahmen des Reformationsjubiläums. Musik aus Renaissance, Barock und Moderne, klas­si­sche Orgelmusik sowie Gospel, Jazz und Pop standen auf dem Programm, auf­ge­führt von Lehrenden und Studierenden der Heidelberger Hochschule für Kirchenmusik (HfK). Die Vorträge von Lehrenden der Universität Heidelberg boten musik­wis­sen­schaft­li­che, his­to­ri­sche, ger­ma­nis­ti­sche, hym­no­lo­gi­sche und theo­lo­gi­sche Themen.

Inzwischen wurden einige „Mittagspausen“ online gestellt — anschau­en lohnt…

ÖKUMENISCHES KIRCHENJAHR:

Advent: „Schein-Glaube“ — mit Helmut Schwier und Carsten Klomp

Weihnachten: „Vom Himmel hoch“ — mit Ludger Lieb und Carsten Klomp

Epiphanias: „Morgenstern und Freudenschein — über Religion und Gefühl“ — mit Christoph Strohm und Carsten Klomp

BACHS ORGELMESSE:

Kyrie: „Huldigungsruf und Bitte um Erlösung“ — mit Martin Mautner und Carsten Klomp

Gloria in excel­sis Deo“ — mit Helmut Schwier und Birgit Koerting

Vaterunser durch die Zeiten — mit Inga Mai Groote und Carsten Klomp

Taufe: „Christ unser Herr zum Jordan kam“ — mit Dorothea Redepenning

MUSIK ZUR BIBEL:

Gesänge aus dem Dunkeln: bicinia ex tenebris“ — mit Martina Reister-Ulrichs, Cornelia Winter, Sebastian Hübner und Carsten Klomp

Heinrich Schütz, Kl. Geistliche Konzerte“ — mit Joachim Steinheuer und Solisten der HfK

Magnificat“ — mit Fritz Lienhard und Hella Heidemann

Neue Psalmen“ — mit Bernd Stegmann und dem Chor der HfK

Petr Eben: Hiob 1 + 2“ — mit Manfred Oeming und Birgit Koerting

Petr Eben: Hiob 3 + 4“ — mit Inga Mai Groote, Song-Yi Lee und André Kraushaar

NEUE LIEDER:

Amazing Grace“ — mit Jan Stievermann und Studierenden der HfK

50 Jahre ‚Neues Geistliches Lied‘ “ — mit Hans-Georg Ulrichs und Studierenden der HfK

LIEDER VON MARTIN LUTHER, PAUL GERHARDT und anderen:

Geh aus, mein Herz“ — mit Jan Christian Gertz und Carsten Klomp

Lobe den Herren“ — mit Helmuth Kiesel und Studierenden der Orgelklasse v. Christoph Bornheimer

Nun bitten wir den Heiligen Geist“ — mit Michael Welker und Carsten Klomp

Die Freiheit besin­gen“ — mit Friederike Nüssel und Clara Hahn

Ars Moriendi“ — mit Martin Mautner und Benedikt Schwarz sowie dem Vokalensemble der HfK

Kriegsklänge gegen die Predigt“ — mit Elsabé Kloppers und André Kraushaar sowie dem Vokalensemble der HfK

Ursinus-Stiftung unterstützt die Universitätsgemeinde

Zacharias Ursinus

Zacharias Ursinus

Zacharias Ursinus (1534-1584) schrieb vor mehr als 450 Jahren als Hauptverfasser den Heidelberger Katechismus (1563). Seine Texte waren für viele Menschen innere Leitsätze und Trost. Er ver­mit­tel­te zwi­schen theo­lo­gi­schen Positionen, musste aber auch Heidelberg ver­las­sen, weil er zu seinen theo­lo­gi­schen Überzeugungen stand. Er wollte mit Vernunft die bibli­sche Botschaft zur Sprache bringen.

Ursinusstiftung

Die 2012 gegrün­de­te, als gemein­nüt­zig und för­de­rungs­wür­dig aner­kann­te Ursinus-Stiftung unter­stützt die Universitätsgemeinde an der Peterskirche in ihren Aktivitäten. Dazu gehören neben den regel­mä­ßi­gen Gottesdiensten Kantatengottesdienste, musi­ka­li­sche Akzente, Ausstellungen, die „Peterskirchen-Dialoge“ und das „Projekt offene Peterskirche“, durch das die Kirche von April bis Oktober geöff­net sein kann. Ein Schwerpunkt ist die kirch­li­che Sozialarbeit. Die Universitätsgemeinde finan­ziert ein öku­me­ni­sches Stipendium; der auch von ihr gespeis­te Härtefonds der Evangelischen StudierendenGemeinde (ESG) ermög­licht unbü­ro­kra­ti­sche Hilfe für in Not gera­te­ne Studierende unbe­se­hen von Nation und Religion.

Anders als Orts- und Personalgemeinden verfügt die Universitätsgemeinde über keinen Etat aus Kirchensteuermitteln. Für die Erhaltung des Gebäudes und die Durchführung der Hauptgottesdienste ist durch die Evangelische Stiftung Pflege Schönau, durch die Evangelische Landeskirche in Baden und durch Einnahmen aus Vermietungen gesorgt. Alle Aktivitäten darüber hinaus können nur durch beson­de­re Zuwendungen finan­ziert werden. Die Ursinus-Stiftung startet mit einem Grundvermögen von € 100.000,- und einer Zustiftung von € 10.000,-. Sie kann Kleinstiftungen auf­neh­men, ist für ihre Arbeit aber darüber hinaus auf Spenden ange­wie­sen, die direkt ver­braucht werden können. Die Stiftung kann Spendenbescheinigungen aus­stel­len und unter­liegt der kirch­li­chen Stiftungsaufsicht.

Der Vorstand wird durch den Universitätsprediger, den Hochschulpfarrer als Mitglieder des Kapitels der Universitätsgemeinde, einen Vertreter der Evangelischen Landeskirche in Baden und einen Vertreter des Predigerkonvents, der zugleich dem Förderverein der Theologischen Fakultät ange­hö­ren soll, gebil­det. Alle Mitglieder des Kapitels haben darüber hinaus bera­ten­de Stimme. Die Geschäftsführung obliegt dem Hochschulpfarramt.

Dem Vorstand gehören derzeit an:

Prof. Dr. Helmut Schwier, Universitätsprediger

Prof. Dr. Klaus Tanner, Predigerkonvent

OKR Dr. Matthias Kreplin, Ev. Landeskirche in Baden

Dr. Hans-Georg Ulrichs, Hochschulpfarrer

 

Kontoverbindung (Spendenkonto): 

Ursinus-Stiftung Heidelberg

BW-Bank

IBAN: DE87 6005 0101 0001 1130 20

 

Weitere Informationen finden Sie hier!

Neue Bücher aus der Peterskirche

Bücher spielen nicht nur in der Universität, sondern auch in der Universitätskirche eine besondere Rolle. Immer wieder werden Bücher aus der Peterskirche (z.B. Predigtbände) oder über die Peterskirche (z.B. über die Schreiterfenster) veröffentlicht. Auch das Gedenkbuch der Universität verdankt sich einer Initiative von Wissenschaftlern, die zur Universitätsgemeinde gehören.

Nachfolgend finden Sie eine Zusammenstellung der verschiedenen Buchveröffentlichungen:

In der Predigtreihe des Sommersemesters 2016 wurde zu Hauptfragen refor­ma­to­ri­scher Theologie gepre­digt. Diese Predigten sowie eine his­to­ri­sche Einführung zu Reformation und Reformationsjubiläum und eine sys­te­ma­tisch-theo­lo­gi­sche Reflexion zum Glaubensbegriff bei Luther sind nun in dem Mitte Januar 2017 erschie­nen Buch: „… wo das Evangelium gelehrt und gepre­digt wird. Predigten in refor­ma­to­ri­scher Verantwortung“ gesam­melt.

Das Buch ist bereits der 5. Band der Reihe „Impulse aus der Heidelberger Universitätskirche“.

Nähere Informtionen finden Sie hier!

Information zu diesem Buch als eBook finden Sie hier!

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Gerd Theißen gehört zu den regel­mä­ßi­gen Predigern in der Peterskirche, sowohl in den Universitätsgottesdiensten als auch in den Mittwochmorgengottesdiensten. Seine Predigten aus den letzten Jahren — ins­ge­samt sind es 23 — hat er in dem gerade erschie­ne­nen Buch „Transparente Erfahrung“ ver­öf­fent­licht. Neben den Predigten finden sich in dem Buch medi­ta­ti­ve Texte zu Schöpfung und Natur, zur Religion im Gegenüber zu Musik, Kunst und Dichtung, zur Deutung des Todes Jesu und zum Verhältnis von Glaube und Mystik.

Das Buch ist der Kirchenmusik in der Peterskirche gewid­met und in memo­ri­am Renate Sundermeier.

 

Im November 2013 erschien die Festschrift zum 80. Geburtstag von Prof. Adolf Martin Ritter. Aus dem Kreis des Mittwochmorgengottesdienstes wurden die dort im WS 2012/13 gehal­te­nen Predigten, die die ein­zel­nen Bestandteile der Liturgie biblisch fun­diert und his­to­risch infor­miert aus­le­gen, zusam­men­ge­fügt und dem ver­ehr­ten Jubilar, der den Frühgottesdienst seit vielen Jahren beglei­tet, zuge­eig­net.

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Tobias Habicht / Stefan Karcher / Hanna Reichel (Hg.): „… zu schauen die schönen Gottesdienste des Herrn“. Eine homi­le­ti­sche Festschrift zu Adolf Martin Ritters 80. Geburtstag, Impulse aus der Heidelberger Universitätskirche Bd. 4, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2013. ISBN 978–3‑8253–6268‑3

Autorinnen und Autoren sind: Christian Brost, Kristina Fiedler, Annette Gerlach, Ulrich Göppel, Ulrike Glatz, Tobias Habicht, Ekkehard Heicke, Stefan Karcher, Wolfram Kinzig, Ann-Kathrin Knittel, Christoph Koch, Fritz Lienhard, Martin Mautner, Paul Philippi, Michael Plathow, Helge Pönnighaus, Miriam Pönnighaus, Hanna Reichel, Renate Ritter, Meike Röhrig, Friederike Schücking-Jungblut, Helmut Schwier, Anna-Maria Semper, Carolin Stalter, Theo Sundermeier, Gerd Theißen, Karoline Thomas, Hans-Georg Ulrichs, Joachim Vette und Livius Ziethe.

 

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2013 erschien der Abschlussband zum gesam­ten Zyklus der Schreiterfenster in der Peterskirche! Neben der Bau- und Kunstgeschichte des Gebäudes finden sich ein kunst­his­to­ri­scher Überblick über das Oeuvre Johannes Schreiters und theo­lo­gi­sche wie lyri­sche Erkundungen und Annäherungen an die ein­zel­nen Fenster und Motive, dazu zahl­rei­che farbige Abbildungen. Autorin und Autoren sind: Anneliese Seeliger-Zeiss, Hans Gercke, Johannes Schreiter, Helmut Schwier, Theo Sundermeier, Gerd Theißen, Hans-Georg Ulrichs und Thomas Weiß.

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Nötig zu wissen“ — unter diesem Titel erschie­nen die Auslegungen zum Heidelberger Katechismus. Im Mittelpunkt stehen die Predigten der Universitätsgottesdienste des Sommersemesters 2012, ergänzt um eine his­to­ri­sche Einführung von Christoph Strohm und um reli­gi­ons­päd­ago­gi­sche Anmerkungen von Ingrid Schoberth. Weitere Autorinnen und Autoren sind: Jochen Cornelius-Bundschuh, Johannes Ehmann, Ulrich Fischer, Jan Christian Gertz, Matthias Konradt, Peter Lampe, Winrich Löhr, Friederike Nüssel, Manfred Oeming, Christian Schad, Helmut Schwier, Heike Springhart, Klaus Tanner, Gerd Theißen, Hans-Georg Ulrichs und Michael Welker.

Helmut Schwier / Hans Georg Ulrichs (Hg.): Nötig zu wissen. Heidelberger Beiträge zum Heidelberger Katechismus, Impulse aus der Heidelberger Universitätskirche Bd.3, Universitätsverlag Winter: Heidelberg 2012.

 

 

Im Sommersemester 2011 haben die Mitglieder der Theologischen Fakultät anläss­lich des 625-jäh­ri­gen Jubiläums der Universität Heidelberg in der Universitätskirche wie in wei­te­ren evan­ge­li­schen und katho­li­schen Kirchen der Stadt Kanzelreden zum Thema „Weisheit“ gehal­ten.

Sie bieten Einblicke in die große Vielfalt bibli­scher Weisheitstraditionen und reflek­tie­ren deren Verankerung in der Gottesrede, deren poe­ti­sche Umgestaltung in der Rede von der „Frau Weisheit“, deren chris­to­lo­gi­sche Konzentration, die Paulus in die Spannung von Torheit und Weisheit einfügt, und prak­ti­sche Lebens- und Glaubensweisheiten. Eingeleitet werden diese Einblicke durch einen kom­pak­ten Überblick über Themen, Texte und Kontexte der bibli­schen und früh­christ­li­chen Weisheitstraditionen und abge­schlos­sen durch Seitenblicke auf zwei andere reli­giö­se Überlieferungen, die ägyp­ti­sche und die bud­dhis­ti­sche, die hier exem­pla­risch sind und gleich­zei­tig auf Verbindungen wie Unterschiede zwi­schen Religionen auf­merk­sam machen.

Autorinnen und Autoren sind Jan Assmann, Jochen Cornelius-Bundschuh, Johannes Ehmann, Johannes Eurich, Jan Christian Gertz, Wilfried Härle, Wolfgang Huber, Benita Joswig, Christoph Koch, Peter Lampe, Fritz Lienhard, Winrich Löhr, Axel Michaels, Jörg Neijenhuis, Manfred Oeming, Michael Plathow, Adolf Martin Ritter, Helmut Schwier, Heike Springhart, Christoph Strohm, Klaus Tanner, Gerd Theißen, Hans-Georg Ulrichs, Michael Welker und Robert Zollitsch.

Helmut Schwier (Hg.): Zwischen Torheit und Weisheit, Impulse aus der Heidelberger Universitätskirche Bd.2, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2011. ISBN 978–3‑8253–5958‑4

 

 

Das Gedenkbuch zur Universitätsgeschichte, das auch in der Universitätskapelle als künst­le­risch gestal­te­tes Unikat aus­liegt, ist ergänzt um einige Portraitaufnahmen im Buchhandel erschie­nen.

Die Heidelberger Peterskirche ist als Universitätskirche von Beginn an mit dem Geschick der Universität Heidelberg ver­bun­den. In ihr wurden Marsilius von Inghen (gest. 1396), Gründungsrektor der Ruperto Carola, und zahl­rei­che Angehörige der Universität begra­ben. Erinnerungen an sie werden möglich durch die dort erhal­te­nen Epitaphien und Inschriften. In der süd­li­chen Seitenkapelle, der Universitätskapelle, erin­nern die dor­ti­gen Gedenktafeln sicht­bar an Männer und Frauen, Professoren und Studierende. Aber wie viele Menschen aus dem Umfeld der Universität gibt es, an die nichts mehr erin­nert?

Die Evangelische Universitätsgemeinde Heidelberg möchte einen Beitrag leisten, wenigs­tens einige Namen und Lebensschicksale von Menschen in Erinnerung zu rufen und bekannt zu machen, die mit der Universitätsgeschichte eng ver­bun­den sind. Daher wurde auf ihre Veranlassung ein Gedenkbuch erstellt, das nun gedruckt vor­liegt und in der Universitätskapelle zugäng­lich ist. Zusammen mit den dor­ti­gen drei Glasfenstern von Johannes Schreiter dient es der Erinnerung an die Geschichte der Universität, an Begegnungen, Vertreibungen und Kriege.

Helmut Schwier (Hg. i.A. der Evangelischen Universitätsgemeinde Heidelberg): Begegnungen, Vertreibungen, Kriege. Gedenkbuch zur Geschichte der Universität Heidelberg, Universitätsverlag Winter: Heidelberg 2011.  ISBN 978–3‑8253–5906‑5

 

 

 

Der Predigtband „Schöpfung“ enthält die Predigten der Heidelberger Universitätsgottesdienste des Sommersemesters 2010. Sie eröff­nen viel­fäl­ti­ge Zugänge und akzen­tu­ie­ren bibli­sche, his­to­ri­sche und gegen­wär­ti­ge Sichtweisen. Die Predigten stammen von Walter Boes, Jan Christian Gertz, Franziska Gnändinger, Wilfried Härle, Albrecht Herrmann, Wolfgang Huber, Matthias Konradt, Risto Saarinen, Helmut Schwier, Christoph Strohm, Klaus Tanner, Hans-Georg Ulrichs und Michael Welker.

Darüber hinaus bietet das Buch weitere Reflexionen zu Natur und Schöpfung durch einen bisher unver­öf­fent­lich­ten Text aus dem Jahr 1925 des später berühm­ten Heidelberger Alttestamentlers und Predigers Gerhard von Rad sowie einen Aufsatz zu Fragen von Kosmologie und Theologie des Physikers und Theologen John C. Polkinghorne aus Cambridge.

Helmut Schwier / Michael Welker (Hg.), Schöpfung: glauben — loben — handeln. Predigten und Reflexionen zu Natur und Schöpfung, Impulse aus der Heidelberger Universitätskirche Bd. 1, Universitätsverlag Winter: Heidelberg 2010. ISBN 978–3‑8253–5836‑5

Weitere Angaben finden Sie hier.

 


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