Im Gebet verbunden: Geistliche Impulse in Corona-Zeiten

frei­ste­hen­des Kreuz im Chorraum (2005)

Da gemein­same öffent­li­che Gottesdienste derzeit nicht möglich sind, lädt die Kirche in unter­schied­li­chen Medien und Formaten zur Verbundenheit und zum Gebet.

Aus der Heidelberger Universitätsgemeinde bieten wir hier geist­li­che Impulse an zum Nachdenken und Mitbeten.

30. März 2020:

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich ver­zeihe, wo man belei­digt;
dass ich ver­binde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht ent­zünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
(Franz von Assisi zugeschrieben) 

Gott, in dieser Zeit, in der wir weniger als sonst Menschen außer­halb der Familie und engsten Angehörigen begeg­nen können und uns die Hände stärker als sonst gebun­den schei­nen, in deiner Schöpfung tätig zu werden, müssen wir dich umso mehr im Kleinen finden. Im trös­ten­den Wort für ein Familienmitglied, im Lied, das man gemein­sam musi­ziert, in dem Anruf eines Freundes aus weiter Ferne oder einer lang ver­ges­se­nen Freundin. Lass uns viel­fäl­tige Wege sehen, wie wir uns als Tröster und Lichtbringer zeigen können, öffne uns die Augen für die kleinen Dinge, die den Frühling in unsere Häuser, Wohnungen und in unsere Gemeinschaft tragen. Schenke uns das Vertrauen und die Kraft, Werkzeuge deines Friedens zu sein. Amen.

29. März 2020, Sonntag Judika:

Zum Sonntag grüßen wir mit einer Videobotschaft aus der Peterskirche: Der Herr ist mein Hirte…

28. März 2020:

Wir beten mit Israel voll Vertrauen:

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum fri­schen Wasser.
Er erqui­cket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
Und ob ich schon wan­derte im fins­tern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du berei­test vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schen­kest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben im Haus des Herrn immer­dar.
(Psalm 23)

27. März 2020:

„Wenn ich mich fürchte, so hoffe ich auf dich…“ (Ps 56,4)

Die Bilder, die ich jeden Tag in den Nachrichten sehe, ent­set­zen mich. Die Zahlen und Hochrechnungen, die ich jeden Tag in den Zeitungen lese, machen mir Angst. Ich mache mir Sorgen um Menschen, die mir nahe­ste­hen, und frage mich, was noch alles auf uns zukommt.
Gott, hilf mir in diesen schwe­ren Tagen auf dich zu hoffen. Lass mich nicht in meiner Furcht ver­sin­ken, sondern erin­nere mich an deine Gegenwart. Gott, lass mich auf dich hoffen, auch wenn mir die Zuversicht gerade nicht leicht fällt. Bleib bei mir und stärke mich, so dass ich sagen kann: Auch und gerade wenn ich mich fürchte, so hoffe ich auf dich. Amen.


26. März 2020:

Wir beten mit Israel zu dem Einen Gott:

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen.
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom HERRN,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen,
und der dich behütet, schläft nicht.
Siehe, der Hüter Israels
schläft und schlum­mert nicht.
Der HERR behütet dich;
der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand,
dass dich des Tages die Sonne nicht steche
noch der Mond des Nachts.
Der HERR behüte dich vor allem Übel,
er behüte deine Seele.
Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang
von nun an bis in Ewigkeit!
(Ps 121)

25. März 2020:

„Alle eure Sorge werft auf IHN, denn er sorgt für euch.“ (1 Petr 5,7)

In diesen Tagen machen sich viele Menschen Sorgen: um ihre Gesundheit und die ihrer Angehörigen und Freunde, um ihren Arbeitsplatz und ihr finan­zi­el­les Auskommen. Diese Sorgen sind ver­ständ­lich und berech­tigt. Und Gott kennt unsere Not. Ihm kann ich meine Sorgen anver­trauen.
Herr, mache uns gewiss, dass wir bei der Bewältigung der gegen­wär­ti­gen Krise nicht allein auf uns selbst gestellt sind, sondern uns darauf ver­las­sen können, dass du dich unserer Nöte und Sorgen annimmst. Lass uns aus dieser Gewissheit die Kraft wachsen, in unserem Alltag das Nötige zu tun oder auch zu lassen und uns gegen­sei­tig zu unter­stüt­zen. Amen.


24. März 2020:

„Ich glaube, hilf meinem Unglauben…“ (Mk 9,24)

Gott, in tiefs­ter Not ruft da ein wegen seines kranken Sohnes ver­zwei­fel­ter Vater dich an. Und ihm wird von Stund‘ an gehol­fen!
Heute wende ich mich an dich so wie er. Ich fühle mich ohn­mäch­tig bei all dem welt­wei­ten Leid, dem Leid in unserem Land und dem viel­leicht noch viel grö­ße­ren, das uns bevor­steht. Ich möchte glauben wie jener ver­zwei­felte Vater! Hilf meinem Unglauben, nimm mir die Furcht. Ich möchte nicht in eine Depression ver­fal­len, sondern deinen Zuspruch wei­ter­ge­ben. Mit Ernst und auch mit einem Lächeln.  Schenke mir und allen medi­zi­nisch und poli­tisch Verantwortlichen Zuversicht, Gelassenheit und kluges Handeln.
Gott, ich möchte mich auf dich ver­las­sen, dann fühle ich mich beschützt. Erhalte mir Zuversicht und Humor trotz aller Schreckensmeldungen, die immer näher rücken. Amen.


23. März 2020:

„Ich bin gewiss …“ (Röm 8,38f)

Herr, danke, dass ich im Gebet zu dir kommen kann. Danke, dass du hörst und hilfst.
Viele Fragen beschäf­ti­gen mich: Wie lange wird diese Ausnahmesituation dauern? Bleiben meine Lieben gesund? Bleibe ich gesund? Du siehst meine Ratlosigkeit und Ungewissheit…
Danke, dass du mich darin nicht alleine lässt, sondern mir nahe kommst. Danke, dass deine Gegenwart tröstet, Gemeinschaft stiftet und froh macht.
Danke, dass ich zuver­sicht­lich beten kann: »Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgend­eine andere Kreatur, weder Krankheit noch Isolation mich trennen kann von deiner Liebe in Jesus Christus, unserem Herrn. Amen.«

22. März 2020, Sonntag Lätare:

Am Sonntag Lätare steht inmit­ten der Passionszeit bereits die Freude im Mittelpunkt, Freude in bedräng­ter Zeit.
An diesem Tag denken wir auch an Rudolf Bohren, den bedeu­ten­den Predigtlehrer, der vor 100 Jahren geboren wurde. Das Symposium zu seinen Ehren musste abge­sagt werden, aber die unge­hal­tene Predigt von Christian Möller kann man hier lesen — eine Trost– und Trotzpredigt!

21. März 2020:

„Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft voll­en­det sich in der Schwachheit.“ (2 Kor 12,9)

Herr, ich sehe die mensch­li­che Schwäche, Unsicherheit und Machtlosigkeit; meine eigene und die unserer ganzen Gesellschaft. Wir sind in der Krise.
Herr, ich ver­traue auf deine Kraft. Ich ver­traue darauf, dass du Mittel und Wege findest, uns nahe zu kommen. Deine Gnade lässt sich nicht iso­lie­ren, nicht unter Quarantäne stellen. Du wirkst auch in der Krise.
Herr, hilf mir, genüg­sam zu werden. Hilf mir, trotz aller Einschränkungen zu sehen, wie gnädig du bist: Du lässt mich nicht allein, du bist da. Amen.

20. März 2020:

„Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark.“ (2 Kor 12,10)

Herr, erbarme dich — Christus, erbarme dich — Herr, erbarme dich

Christus, komm und segne uns.

19. März 2020:

„Ein Geduldiger ist besser als ein Starker und wer sich selbst beherrscht, besser als einer, der Städte gewinnt.“ (Spr 16,32)

Gott, es fällt mir schwer, auf das zu ver­zich­ten, was mir eigent­lich gut tut: Freunde und Familie zu treffen, den Frühling im Lieblingscafé zu genie­ßen, in die Kirche zu gehen, unter­wegs zu sein. 
Und trotz­dem weiß ich, dass der Verzicht darauf nötig ist, um uns alle zu schüt­zen.
Gott, hilf mir in meiner Selbstbeherrschung, um andere und mich nicht zu gefähr­den. 
Gib mir Geduld in diesen Tagen, in denen ich ver­un­si­chert bin und mich oft einsam fühle. Lass mich andere Wege finden, um mein Bedürfnis nach Nähe zu stillen, auch wenn ich die Menschen, die mir wichtig sind, nicht sehen kann.
Gott, ich ver­traue darauf, dass du uns auch in dieser Zeit nahe bist.
Amen.

18. März 2020:

„Seid fröh­lich in Hoffnung, gedul­dig in Trübsal, beharr­lich im Gebet.“ (Röm 12,12)

Gott, die Fröhlichkeit kommt uns abhan­den,
Geduld ist schwer, Beharrlichkeit auch.
Jesus Christus, Menschenbruder, sei bei uns in schwe­ren Zeiten.
Heiliger Geist, erfülle uns neu mit Leben und Zuversicht.
Du, Heiliger — Vater, Sohn und Geist — bist unser Gott und wir sind dein. Amen.

Jantine Nierop als neue Hochschulpfarrerin eingeführt

Einführungsgottesdienst von Hochschulpfarrerin Jantine Nierop

Mit einer großen Gemeinde wurde am 27. Oktober 2019 PD Dr. Jantine Nierop als neue Hochschulpfarrerin ein­ge­führt. Dekan Dr. Christof Ellsiepen, Pfarrer Gregor Bergdolt (EOK) und die Mitglieder des ESG Gemeinderats, des Kapitels und des Predigerkonvents wirkten mit. In ihrer Predigt legt Jantine Nierop die Heilungsgeschichte aus Joh 5 aus und zeigte deren über­ra­schende Fragen. (Hier geht es zur Predigt!)

Für fest­li­che und schwung­volle Musik sorgten KMD Prof. Carsten Klomp (Orgel), der Chor der ESG unter der Leitung von Xaver Detzel und die ESG Big Band unter der Leitung von Carolin Nelson.

Dekan Prof. Dr. Matthias Konradt

In den Grußworten der Theologischen Fakultät, der Hochschule für Kirchenmusik, der Katholischen Hochschulgemeinde und von ESG und Kapitel wurde die neue Pfarrerin herz­lich will­kom­men gehei­ßen: wir freuen uns auf die nächs­ten gemein­sa­men Jahre!

Lorenz Nachreiner über­bringt die Grüße von ESG und Kapitel
Der kom­mis­sa­ri­sche Vorsitzende des Kapitels, Prof. Manfred Oeming, beglückwünscht

Semestereröffnungsgottesdienst am 20.10.19 mit EKD Vizepräsident Thies Gundlach

Dr. Thies Gundlach, Vizepräsident der Evangelischen Kirche in Deutschland pre­digte im Semestereröffnungsgottesdienst am 20. Oktober 2019 in der Peterskirche.


Eine große Gemeinde feierte einen fest­li­chen und fröh­li­chen Abendmahlsgottesdienst. KMD Prof. Carsten Klomp (Orgel) und der Freiburger Trompeter Rudolf Mahni musi­zier­ten Werke aus Barock, Romantik und Jazz, Helmut Schwier war Liturg, Engagierte aus ESG und Universitätsgemeinde wirkten beim Abendmahl mit.

Vor dem Gottesdienst in der Sakristei

In der Predigt ent­fal­tete Vizepräsident Gundlach die Bedeutung des Glaubens im heu­ti­gen Alltag. „Absichtslos und fol­gen­reich“ ist der Glaube.

Beim anschlie­ßen­den Kirchkaffee war viel Raum für Begegnung und Geselligkeit — gerade auch für die­je­ni­gen, die neu in Heidelberg sind.

8. Summer School Musik und Religion: „Klangraum — Raumklang“

Zum 8. Mal findet die Summer School der Hochschule für Kirchenmusik in Kooperation mit der theo­lo­gi­schen Fakultät und dem musik­wis­sen­schaft­li­chen Seminar der Heidelberger Universität durch­ge­führte Veranstaltungsreihe zu Musik und Religion statt und das erst­ma­lig in einem sehr kom­pri­mier­ten Format. An einem ein­zi­gen Wochenende können Sie diesmal eine Fülle von Konzerten erleben und inter­es­sante Vorträge besuchen.

»Klangraum – Raumklang« — das ist diesmal unser Thema. Virtuell über­wölbt wird die Summer School dabei vom großen Klangraum der h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach, deren ein­zelne Sätze an jeweils einem Veranstaltungstag erklin­gen werden. Kernstück des Ganzen ist die Konzertnacht am 29. 6. In einer abwechs­lungs­rei­chen Folge ganz unge­wöhn­li­cher Konzerte wird die Peterskirche zu einem wahr­lich »uner­hör­ten« Klangraum. Erleben Sie die unwi­der­steh­li­che Wucht des Bach’schen Credo, das 40stimmige »Spem in alium« von Thomas Tallis, welches den gesam­ten Kirchenraum in Klang taucht, die chan­gie­ren­den Klangflächen in »Immortal Bach« von Knut Nystedt, zwei Orgeln »im Dialog« oder die mul­ti­me­diale Aufführung der »Canti di Ungaretti« des Berliner Komponisten Helmut Barbe, in dessen Verlauf Vivaldis »Le quattro sta­gioni« ein­ge­bet­tet sind. Hierbei kann man außer­dem auf die tän­ze­ri­sche Umsetzung durch die Ballettwekstatt Heidelberg gespannt sein. Mit den Klängen von Chopins »Nocturnes« und
Gregorianischem Gesang klingt am späten Abend die Konzertnacht medi­ta­tiv aus.

Verabschiedung von Prof. Bernd Stegmann als Rektor der HfK

Weitere Infos unter: www.uni-heidelberg.de/termine/spiritus_musicae_2019.html

Akademische Mittagspause im SoSe 2019: „Recht verstehen, Recht gestalten“

Juristische Fakultät der Universität Heidelberg lädt zu Kurzvorträgen in die Peterskirche ein

Unter dem Motto „Recht ver­ste­hen, Recht gestal­ten“ lädt die Juristische Fakultät der Universität Heidelberg im Sommersemester 2019 zur „Akademischen Mittagspause“ ein. Vom 24. April bis 26. Juli beschäf­ti­gen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fakultät sowie wei­te­rer Forschungseinrichtungen in täg­li­chen Kurzvorträgen mit Herausforderungen des juris­ti­schen Denkens in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Das Spektrum der Vorträge reicht von der Weimarer Verfassung über 70 Jahre Grundgesetz bis hin zu der Frage, wie Recht die Arbeitswelt prägt. Thematisiert werden auch aktu­elle Aspekte des Strafrechts und der Digitalisierung. Die Veranstaltungen finden montags bis frei­tags (außer fei­er­tags) von 13.00 Uhr bis 13.30 Uhr in der Heidelberger Peterskirche, Plöck 70, statt.

Weitere Informationen finden Sie hier!

Neue Abendmahlsteller und –kelche eingeweiht

Am 1. Advent 2018 wurden zwei neue Abendmahlsteller (Patenen) und –kelche ein­ge­weiht und von der großen Abendmahlsgemeinde feiernd in Gebrauch genom­men. Sie wurden ent­wor­fen, gestal­tet und aus­ge­führt von Mathias Heck, Silberschmied aus Chemnitz. Er hatte den von der Universitätsgemeinde aus­ge­schrie­be­nen Künstlerwettbewerb gewon­nen und zum 1. Advent die Patenen und Kelche per­sön­lich nach Heidelberg gebracht.

Schon in der Predigt inter­pre­tierte Helmut Schwier die Gestaltung als Spannung zwi­schen Alltagswirklichkeit samt ihrer Brüche und Abgründe und der advent­li­chen Erwartung von Gottes Kommen.

Mathias Heck erläu­terte nach dem Gottesdienst den künst­le­ri­schen Prozess von Entwurf und Herstellung.

Kelche und Teller wurden aus­schließ­lich aus Spenden finan­ziert. Ein großer Dank allen Spenderinnen und Spendern!

 

Semestereröffnungsgottesdienst am 21.10.18 mit dem EKD-Ratsvorsitzenden H. Bedford-Strohm

Im Eröffnungsgottesdienst des Wintersemesters am 21.10.18 pre­digte der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, in der Peterskirche. Die Predigt finden Sie hier!

 

Vor dem Eröffnungsgottesdienst

Beim Einzug: Hochschulpfarrer Ulrichs mit der Altarbibel

Herzlich will­kom­men in der Peterskirche

Ein kraft­vol­ler und bele­ben­der Gottesdienst mit Einzug zu Carsten Klomps Toccata festiva, musi­ziert von UniBrass, dem Blechbläserensemble des Collegium Musicum (Leitung: UMD Michael Sekulla) in eine bis auf den letzten Platz gefüllte Peterskirche!

UniBrass und Carsten Klomp musi­zie­ren die Toccata festiva

Semestewreröffnungsgottesdienst am 21.10.18

Landesbischof Bedford-Strohm predigt

Mit großer Gemeinde wurde Abendmahl gefei­ert, alte und neue Lieder gesun­gen… Die Schlussmusik (ein Doppelchor für Bläser von Giovanni Gabrieli) war so begeis­ternd, dass niemand gehen wollte. Alle blicken begeis­tert zur Empore und lausch­ten UniBrass.

Begeistertes Staunen über die wun­der­volle Schlussmusik des Collegium Musicum

Festliche Bläsermusik von G. Gabrieli

Nach dem Gottesdienst war viel Raum für Geselligkeit und Gespräche. Die Fachschaft der theo­lo­gi­schen Fakultät hatte den Empfang zusam­men mit der ESG vorbereitet.

UniBrass mit UMD Michael Sekulla

Ein wun­der­ba­rer Semesterstart!

 

 

 

Predigten zum Hören

Schrittweise werden hier Predigten zum Hören, also als Audiodateien, zur Verfügung gestellt. Da zur Zeit die tech­ni­schen Herausforderungen noch nicht alle gelöst werden konnten, geschieht dies bisher nur unregelmäßig.

Anglistenchor im Gottesdienst am 15.7.18

AUDIODATEI: „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“: Bachmotette (BWV 226) und Predigt vom 15.7.2018 (Anglistenchor Heidelberg, Ltg.: Jan Wilke, und Prof. Dr. Helmut Schwier, Predigt)

 

 

 

Akademisch-musikalische Mittagspause jetzt bei YouTube

„…ist nichts kreff­ti­ger denn die musica“ (Luther)

Akademisch-musikalische Mittagspausen zum Reformationsjubiläum 2017

Die akademisch-musikalischen Mittagspausen des Sommersemesters 2017 boten kurze Konzerte und Vorträge im Rahmen des Reformationsjubiläums. Musik aus Renaissance, Barock und Moderne, klas­si­sche Orgelmusik sowie Gospel, Jazz und Pop standen auf dem Programm, auf­ge­führt von Lehrenden und Studierenden der Heidelberger Hochschule für Kirchenmusik (HfK). Die Vorträge von Lehrenden der Universität Heidelberg boten musik­wis­sen­schaft­li­che, his­to­ri­sche, ger­ma­nis­ti­sche, hym­no­lo­gi­sche und theo­lo­gi­sche Themen.

Inzwischen wurden einige „Mittagspausen“ online gestellt — anschauen lohnt…

 

ÖKUMENISCHES KIRCHENJAHR:

Advent: „Schein-Glaube“ — mit Helmut Schwier und Carsten Klomp

Weihnachten: „Vom Himmel hoch“ — mit Ludger Lieb und Carsten Klomp

Epiphanias: „Morgenstern und Freudenschein — über Religion und Gefühl“ — mit Christoph Strohm und Carsten Klomp

 

BACHS ORGELMESSE:

Präludium und Fuge als tri­ni­ta­ri­sches Bekenntnis — mit Louis Delpech und Peter Gortner

Kyrie: „Huldigungsruf und Bitte um Erlösung“ — mit Martin Mautner und Carsten Klomp

„Gloria in excel­sis Deo“ — mit Helmut Schwier und Birgit Koerting

Vaterunser durch die Zeiten — mit Inga Mai Groote und Carsten Klomp

Taufe: „Christ unser Herr zum Jordan kam“ — mit Dorothea Redepenning

 

MUSIK ZUR BIBEL:

„Gesänge aus dem Dunkeln: bicinia ex teneb­ris“ — mit Martina Reister-Ulrichs, Cornelia Winter, Sebastian Hübner und Carsten Klomp

„Heinrich Schütz, Kl. Geistliche Konzerte“ — mit Joachim Steinheuer und Solisten der HfK

„Magnificat“ — mit Fritz Lienhard und Hella Heidemann

„Neue Psalmen“ — mit Bernd Stegmann und dem Chor der HfK

„Petr Eben: Hiob 1 + 2″ — mit Manfred Oeming und Birgit Koerting

„Petr Eben: Hiob 3 + 4″ — mit Inga Mai Groote, Song-Yi Lee und André Kraushaar

 

NEUE LIEDER:

„Amazing Grace“ — mit Jan Stievermann und Studierenden der HfK

„50 Jahre ‚Neues Geistliches Lied‘“ — mit Hans-Georg Ulrichs und Studierenden der HfK

 

LIEDER VON MARTIN LUTHER, PAUL GERHARDT und anderen:

„Geh aus, mein Herz“ — mit Jan Christian Gertz und Carsten Klomp

„Lobe den Herren“ — mit Helmuth Kiesel und Studierenden der Orgelklasse v. Christoph Bornheimer

„Nun bitten wir den Heiligen Geist“ — mit Michael Welker und Carsten Klomp

„Die Freiheit besin­gen“ — mit Friederike Nüssel und Clara Hahn

„Ars Moriendi“ — mit Martin Mautner und Benedikt Schwarz sowie dem Vokalensemble der HfK

„Kriegsklänge gegen die Predigt“ — mit Elsabé Kloppers und André Kraushaar sowie dem Vokalensemble der HfK

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ursinus-Stiftung unterstützt die Universitätsgemeinde

Zacharias Ursinus

Zacharias Ursinus

Zacharias Ursinus (1534-1584) schrieb vor mehr als 450 Jahren als Hauptverfasser den Heidelberger Katechismus (1563). Seine Texte waren für viele Menschen innere Leitsätze und Trost. Er ver­mit­telte zwi­schen theo­lo­gi­schen Positionen, musste aber auch Heidelberg ver­las­sen, weil er zu seinen theo­lo­gi­schen Über­zeu­gun­gen stand. Er wollte mit Vernunft die bib­li­sche Botschaft zur Sprache bringen.

Ursinusstiftung

Die 2012 gegrün­dete, als gemein­nüt­zig und för­de­rungs­wür­dig aner­kannte Ursinus-Stiftung unter­stützt die Universitätsgemeinde an der Peterskirche in ihren Aktivitäten. Dazu gehören neben den regel­mä­ßi­gen Gottesdiensten Kantatengottesdienste, musi­ka­li­sche Akzente, Ausstellungen, die „Peterskirchen-Dialoge“ und das „Projekt offene Peterskirche“, durch das die Kirche von April bis Oktober geöff­net sein kann. Ein Schwerpunkt ist die kirch­li­che Sozialarbeit. Die Universitätsgemeinde finan­ziert ein öku­me­ni­sches Stipendium; der auch von ihr gespeiste Härtefonds der Evangelischen StudierendenGemeinde (ESG) ermög­licht unbü­ro­kra­ti­sche Hilfe für in Not gera­tene Studierende unbe­se­hen von Nation und Religion.

Anders als Orts– und Personalgemeinden verfügt die Universitätsgemeinde über keinen Etat aus Kirchensteuermitteln. Für die Erhaltung des Gebäudes und die Durchführung der Hauptgottesdienste ist durch die Evangelische Stiftung Pflege Schönau, durch die Evangelische Landeskirche in Baden und durch Einnahmen aus Vermietungen gesorgt. Alle Aktivitäten darüber hinaus können nur durch beson­dere Zuwendungen finan­ziert werden. Die Ursinus-Stiftung startet mit einem Grundvermögen von € 100.000,- und einer Zustiftung von € 10.000,-. Sie kann Kleinstiftungen auf­neh­men, ist für ihre Arbeit aber darüber hinaus auf Spenden ange­wie­sen, die direkt ver­braucht werden können. Die Stiftung kann Spendenbescheinigungen aus­stel­len und unter­liegt der kirch­li­chen Stiftungsaufsicht.

Der Vorstand wird durch den Universitätsprediger, den Hochschulpfarrer als Mitglieder des Kapitels der Universitätsgemeinde, einen Vertreter der Evangelischen Landeskirche in Baden und einen Vertreter des Predigerkonvents, der zugleich dem Förderverein der Theologischen Fakultät ange­hö­ren soll, gebil­det. Alle Mitglieder des Kapitels haben darüber hinaus bera­tende Stimme. Die Geschäftsführung obliegt dem Hochschulpfarramt.

Dem Vorstand gehören derzeit an:

Prof. Dr. Helmut Schwier, Universitätsprediger

Prof. Dr. Klaus Tanner, Predigerkonvent

OKR Dr. Matthias Kreplin, Ev. Landeskirche in Baden

Dr. Hans-Georg Ulrichs, Hochschulpfarrer

 

Kontoverbindung (Spendenkonto): 

Ursinus-Stiftung Heidelberg

BW-Bank

IBAN: DE87 6005 0101 0001 1130 20

 

Weitere Informationen finden Sie hier!


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