Die "Offene Peterskirche" geht in die Winterpause

- 03.11.2021 - 

Ehrenamtliche haben mehrere tausend Besucher:innen durch die Peterskirche geführt

Protokoll vom diesjährigen Abschlusstreffen der
 
Mit dem Monatsende des Oktober 2021 kam am Donnerstag, dem 28.10., um 16 Uhr nun auch das vorläufige Ende der ehrenamtlichen Dienstzeiten durch die Gruppe der „Offenen Peterskirche“ in der Peterskirche. Diese waren bis dahin von Montag bis Freitag von 13 bis 16 Uhr, samstags auch von 10 bzw. 11 Uhr bis 13 bzw. 14 Uhr für interessierte Menschen zum Besuch der Kirche angeboten. Auf diesen Zeitumfang hatte sich die Gruppe von 33 aktiven Ehrenamtlichen in der „Coronazeit“ beschränkt, nachdem sie zuvor bis Mai 2020 schichtweise von 11 bis 14 Uhr und von 14 bis 17 Uhr die Kirche geöffnet gehalten hatte.
An diesem Nachmittag konnte das Leitungsteam der Gruppe – Renate Ritter, Dr. Renate Marzolff und Dr. Gabriele Soyka – 15 Mitarbeitende der Gruppe sowie PD Dr. Jantine Nierop, Hochschulpfarrerin der ESG, in den Räumen der ESG herzlich begrüßen und Rückschau halten:
Trotz der zeitlichen Einschränkung belief sich die Besucher:innen-Anzahl in der Peterskirche von Juni bis Oktober 2021 auf knapp 4000 (Spitzenwert im August: 1115) bei durchschnittlich  24 „Dienst“tagen der Diensthabenden pro Monat. Für den Kirchenbesuch galten die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen.
Besonders hervorzuheben war in diesem Zusammenhang der „TAG DES OFFENEN DENKMALS“, der am 12. September 2021 unter dem Motto „Sein und Schein“ mit einem dafür gestalteten Programm an Vorträgen und Führungen im Wechsel mit kurzen Orgelkonzerten (Hochschule für Kirchenmusik) von einem sehr aufmerksamen Besucher:innenstrom von ca. 50 Personen wahrgenommen wurde, während das strahlende Herbstsonnenlicht die Kirche mit ihren Schreiterfenstern innerlich und äußerlich zum Leuchten brachte.
Sich nun im Gespräch über die im Rahmen der Öffnungszeiten stattgefundenen Begegnungen, Erlebnisse und Erfahrungen nochmals austauschen, aber auch gleichzeitig Verbesserungsvorschläge für zukünftige Zeiten und oder kritische Anmerkungen beisteuern zu können, auch dazu sollte das Treffen für die eingeladenen Mitarbeitenden dienen.
Zustimmung erhielt die Idee aus den Reihen der Anwesenden, die künftigen Öffnungszeiten ab April 2022 auf die Zeit von 14 bis 17 Uhr zu verschieben, angesichts auch der Tatsache, dass in der Vorlesungszeit des Sommersemesters 2022 wieder „Akademische Mittagspausen“ stattfinden sollen.
In diesem Zusammenhang soll auch nochmals die großzügige Bücherspende von Prof. Dr. Michael Welker von der Theologischen Fakultät in Form von mehreren Exemplaren seines Buches „Europa Reformatica“ erwähnt werden, entstanden anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums und in Deutsch und Englisch verfasst, das auf lebhaftes Kaufinteresse stieß.
 
Mit Dank an alle für ihre Treue und Zuverlässigkeit im ehrenamtlichen Dienst für die Peterskirche, gerade auch unter den erschwerten Bedingungen infolge Corona, und mit der Schenkung eines mit der Gravur „Peterskirche Heidelberg“ versehenen Schlüsselanhängers durch PD Dr. Jantine Nierop, stellvertretend für die Hochschulgemeinde, und mit der Hoffnung auf gesundes Wiedersehen in 2022, nach dem 17. April, d. h.Ostersonntag, wurde  das Zusammentreffen mit den Worten des Oktober-Monatsspruches beendet:
Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken. (Hebr. 10,24)
 
                                                                                                                                                Text: Dr. Gabriele Soyka