Kongresse/Symposien/Netzwerktreffen/...

 

XVIII. Europäischer Kongress für Theologie
Die Theologische Fakultät der Universität Heidelberg sowie die Wissenschaftliche Gesellschaft für Theologie freuen sich, Sie zum 18. Europäischen Kongress für Theologie begrüßen zu dürfen, der vom 8. bis 11. September in Heidelberg zum Thema „Theologie der Zukunft“ stattfinden wird.
 
Die Doppeldeutigkeit des „Theologie der Zukunft“ weist auf zwei Brennpunkte des Themas, die auch miteinander in Verbindung gebracht werden sollen: Was hat die Theologie zur Zukunft zu sagen und wie kann die Theologie in der Zukunft aussehen? Die großen Herausforderungen von Klimawandel, Pandemie und Krieg, so unvorhersehbar ihre weiteren Entwicklungen sein mögen, fordern auch die Theologie inhaltlich heraus. Dabei kann sie sich für Zukunftsfragen auf ein reiches Traditionsrepertoire von der Apokalyptik über den Millenarismus bis hin zu eschatologischen Ausprägungen der Ökotheologie beziehen. Sie steht aber vor der Aufgabe, dieses zu evaluieren, zu rekonzeptualisieren oder zu reformulieren. Schließlich ist die Theologie auch institutionell gefragt, sich der Zukunft der sich wandelnden Religionslandschaften zu stellen.
 
Der Kongress steht allen Interessierten offen.
 
 


 
 

 

Dienstag, 30. April 2024

ESG, Plöck 66
14:00 Uhr
Netzwerkaustausch der Leitungen evangelischer bundesweiter Hochschularbeitsorganisationen und der evangelischen wissenschaftlichen Institute und Einrichtungen (nicht öffentlich)
 
Alte Aula in der Universität Heidelberg, Grabengasse 1
18:00 Uhr
Eintreffen, offene Begegnung
 
18:30 Uhr
Begrüßung Landeskirche | Landesbischöfin Prof. Dr. Heike Springhart, Vorsitzende des Leitungsteams EKD Hochschulforum
 
19:00 Uhr
Grußwort | Prof. Dr. Frauke Melchior, Rektorin der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
 
19:15 Uhr
Eröffnungsvortrag | Prof. Dr. Martin Eifert, Richter am Bundesverfassungsgericht
 
Im Anschluss laden die EKD und die Evangelische Landeskirche in Baden zu einem Empfang in der Bel Étage der Ruprecht-Karls-Universität, Grabengasse 1 ein.
 
20:00 Uhr
Empfang EKD und EKIBA

Mittwoch, 1. Mai 2024

Peterskirche Heidelberg, Plöck 70
09:00 Uhr
Eröffnung, geistlicher und thematischer Einstieg | Kirchenpräsident Dr. Dr. h.c. Volker Jung, Rat der EKD
 
09:30 Uhr
Grußwort | Dekan Prof. Dr. Jan Stievermann, Ev.-theol. Fakultät Heidelberg
 
09:45 Uhr
“Wissenschaftsfreiheit – Anmerkungen aus der Sicht eines evangelischen Theologen und Historikers” | Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies, HU Berlin, Präsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften
 
10:45 Uhr
„Hier stehe ich!“ Freiheit und Wahrheit in schwierigen ZeitenPodium mit:
  • Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz
  • Landesbischöfin Prof. Dr. Heike Springhart, Leitung EKD-Hochschulforum
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Bernhard Eitel, Rektor em. der Universität Heidelberg
  • Dr. Saher Vahdati, TU Dresden
  • Balthasar Kaiser, Studierender Jura
  • Prof. Dr. Renate Kirchhoff, Hochschulrektorin EH Freiburg, Vorsitzende der Rektorenkonferenz ev. Hochschulen
Moderation: Prof. Dr. Paul Nolte, FU Berlin
 
12:15 Uhr
Meet and Greet Wissenschaft – Kirche
(mit Mittagsimbiss an Stehtischen bzw. Sitzgruppen)
 
12:55 Uhr
Interdisziplinäre Entdeckungen zu Freiheit, aktueller Forschung, Religion und Gesellschaft
  • Mensch und KI: aktuelle Forschung und ethische Perspektiven
  • Am Limit: Perspektiven aus Theologie und Astrophysik
  • Freiheit, Nachhaltigkeitsforschung und Lebensstile: Philosophie und Gesellschaft
  • Religionsfreiheit und Hochschule
 
15:00 Uhr
Geistlicher Abschluss und Verabschiedung | Landesbischöfin Prof. Dr. Heike Springhart und Oberkirchenrätin Dr. Birgit Sendler-Koschel
 

KONSULTATION DES EVANGELISCH-THEOLOGISCHEN FAKULTÄTENTAGES

„Religionslehrer:in im 21. Jahrhundert“
Transformationsprozesse in Beruf und theologisch-religionspädagogischer
Bildung in Studium, Referendariat und Fortbildung

Zu einer Konsultation über den Religionsunterricht im 21. Jahrhundert laden der Evangelisch-Theologische Fakultätentag, die Konferenz der Institute für Evangelische Theologie und die Evangelische Kirche in Deutschland vom 29. September bis zum 1. Oktober 2022 nach Heidelberg ein. Im Rahmen der Tagung soll über Veränderungen in Beruf und theologisch-religionspädagogischer Bildung beraten werden. Die Veranstaltung wird durchgeführt in Verbindung mit dem Katholisch-Theologischen Fakultätentag – unterstützt von der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie, der Evangelischen Landeskirche in Baden und dem Erzbistum Freiburg. Redner der festlichen Auftaktveranstaltung an der Universität Heidelberg ist Bodo Ramelow, Präsident des Bundesrates und Ministerpräsident Thüringens.
 
Im Mittelpunkt der „Heidelberger Konsultation“ stehen die aktuelle Situation des Religionsunterrichts, die anstehenden Transformationsprozesse in der Professionalisierung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sowie Konsequenzen für Aus-, Fort- und Weiterbildung. Dabei spielen Fragen der konfessionellen Kooperation, interreligiöse Lernprozesse und das Verhältnis von Ethik- und Religionsunterricht nach Angaben der Veranstalter ebenso eine Rolle wie das berufliche Leitbild oder Aspekte einer Studienreform angesichts stetig wachsender Anforderungen. Darüber beraten werden Expertinnen und Experten aus Fakultäten, Hochschulen, Kirchen und Instituten, die für Studium, Referendariat und Fortbildung verantwortlich sind. Sie diskutieren mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Praxis, darunter auch angehende Lehrkräfte und Studierende.
 
Die Auftaktveranstaltung am 29. September thematisiert die religiöse Bildung im freiheitlichen, säkularen Staat. Bundesratspräsident Bodo Ramelow spricht hier zum Thema „Religionsunterricht und Gesellschaft – Perspektiven aus dem politischen Raum“. Dorothee Wüst, Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche der Pfalz, wird anschließend die Perspektiven aus dem kirchlichen Raum beitragen. Weitere Redner sind Volker Schebesta, Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, und Ordinariatsrätin Susanne Orth für das Erzbistum Freiburg sowie der Rektor der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Bernhard Eitel, und der Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Prof. Dr. Hans-Werner Huneke.
 
Zu der „Heidelberger Konsultation“ mit dem Titel „Religionslehrer*in im 21. Jahrhundert – Transformationsprozesse in Beruf und theologisch-religionspädagogischer Bildung in Studium, Referendariat und Fortbildung“ werden rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet. Für den Vorstand des Evangelisch-Theologischen Fakultätentages leitet Prof. Dr. Helmut Schwier von der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg die Konsultation in Kooperation mit Prof. Dr. Martin Hailer vom Institut für Philosophie und Theologie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Der Fakultätentag vertritt die Evangelisch-Theologischen Fakultäten und Kirchlichen Hochschulen Deutschlands und kooperiert mit den Instituten für Evangelische Theologie.